Ethnisierung bei Strafdelikten

Eine qualitative Inhaltsanalyse der Zeitung «20 Minuten» im Jahr 2019

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Die vorliegende Arbeit verhandelt die Frage, inwiefern sich die Berichterstattung über männliche Schweizer im Vergleich zu Nicht-Schweizern in Verbindung mit Strafdelikten unterscheidet. Den Gegenstand der Untersuchung bildet die Zeitung "20 Minuten". Mit ihrer Reichweite und dem niederschwelligen Zugang gilt sie als eine der stärksten Zeitungen in der Schweiz. Dafür wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring durchgeführt. Es wird jede Ausgabe der 20-Minuten-Zeitung im Jahr 2019 auf Unterschiede in der Darstellung der beiden Gruppen untersucht. Um das Verständnis zu erweitern, wird im theoretischen Teil Fachliteratur zu Ethnisierung und Medienwirkung bearbeitet. Die Erkenntnisse aus der Fachliteratur und die Ergebnisse der durchgeführten qualitativen Inhaltsanalyse werden anschliessend in einer Diskussion zusammengeführt und kritisch hinterfragt. Diese Studie hat ergeben, dass Nicht-Schweizer im Vergleich zu Schweizern häufiger und negativer in Verbindung mit Strafdelikten gebracht werden. Die These der Autorinnen, dass die negative Repräsentation von Nicht-Schweizern in Medien zu Fremdzuschreibungen und Diskriminierung führen kann, hat sich anhand der Fachliteratur bestätigt. Das bedeutet eine Herausforderung für die Soziale Arbeit, die als Profession Ungleichheit verhindern möchte. In der Schlussfolgerung wird über den Arbeitsprozess reflektiert und weiterführende Denkansätze formuliert.

Lizenz: Open Access

Quelle: IRF FHNW

Sammlungen: BA Thesis, Studium

Schlagwörter: Medien, Strafrecht, Arbeitswelt, Diskriminierung, Ungleichheit, Migration

Zuletzt geändert von Beat Mürner am 23.09.2022

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