Aufgabenset: Elefanten sieht man nicht

Mascha ist dreizehn Jahre alt. Ihre Ferien verbringt sie ausschliesslich bei Oma und Opa in der Kleinstadt Barenburg. Die Grosseltern wohnen in einer Siedlung, wo alle sich kennen und wo Ruhe und Ordnung herrscht. Eines Tages beobachtet Mascha, wie zwei jüngere Nachbarskinder von ihrem Vater verprügelt werden. Als sie bei ihren Grosseltern um Rat fragt, reagieren diese ungehalten und verbieten Mascha darüber zu reden. Die Nachbarn seien sehr angesehene Leute, man wolle kein Gerede. In ihrer Verzweiflung bringt Mascha die Nachbarskinder dazu, ihr in ein verlassenes Haus zu folgen. Dort sperrt sie die beiden Kinder ein, um sie vor der Gewalt des Vaters zu schützen. Das sehr spannende Buch ist in einer einfachen, aber treffenden Sprache konsequent aus der Sicht von Mascha geschrieben. Lesende erfahren zwar von den Brutalitäten, welche die Nachbarskinder erleben müssen, im Vordergrund steht aber die Machtlosigkeit von Mascha.
Das Buch steht bei Bibliomedia, Zentrale für Klassenlektüre (ZKL), mit der Titelnummer 744 zur Ausleihe für ganze Schulklassen bereit. Empfohlen ist das Buch für das siebte Schuljahr. Es kann je nach Zusammensetzung der Klasse auch in der 6. Klasse gelesen werden.
Erarbeitet von Maria Riss
Information für Lehrpersonen
Fragen zum Text
Fragen zum Text Lösungsvorschläge
Maschas Gedanken A leichtere Version
Maschas Gedanken B anspruchsvollere Version
Beurteilung und Bewertung A
Beurteilung und Bewertung B
Leseplan
Leseprotokoll