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Open Access

Unter Open Access wird der freie, unbeschränkte und kostenlose Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet verstanden.

Ziel ist es, wissenschaftliche Literatur bzw. aus öffentlichen Geldern finanzierte Forschungsresultate für alle Nutzenden möglichst frei von technischen und rechtlichen Barrieren zugänglich zu machen. Durch eine transparente wissenschaftliche Praxis soll eine möglichst egalitäre Teilhabe an den Erkenntnissen sowie deren schnellere Verbreitung ermöglicht werden.

Warum Open Access?

Durch das Publizieren im Open Access-Modell werden wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar und ohne finanzielle und rechtliche Barrieren zugänglich und nutzbar. Das erhöht ihre Sichtbarkeit und Auffindbarkeit  die Publikationen werden häufiger gelesen und zitiert. Im Sinne einer offenen und transparenten wissenschaftlichen Praxis (Open Science) wird die Weiterverbreitung von Forschungsergebnissen gefördert und Kollaborationen werden gestärkt. Zudem verbleiben die Verbreitungsrechte bei der Autorenschaft und gehen nicht an die Verlage über.

Nationale Open Access Strategie

Die 2017 verabschiedete Nationale Open Access Strategie von swissuniversities sieht vor, dass in der Schweiz bis 2024 alle mit öffentlichen Geldern geförderten Publikationen kostenlos zugänglich sein müssen. 

Strategie des Schweizerischen Nationalfonds (SNF)

Alle Publikationen, die aus geförderten Projekten des SNF hervorgehen, müssen bereits ab 2020 Open Access zugänglich sein. Der SNF unterstützt keine hybriden Publikationen.

Gängige Publikationswege kurz erklärt

Klassischer Weg (Closed Access)

Auf dem klassischen Weg veröffentlichen Forschende ihren Artikel in einer subskriptionspflichtigen Zeitschrift/einem Buch. Der Artikel ist für Lizenznehmende verfügbar, die Zeitschrift/das Buch über den Handel/den Verlag.

Open Access

Grüner Weg (OA)

Beim grünen Weg werden die Zeitschriftenartikel oder Buchkapitel kostenpflichtig zugänglich erstveröffentlicht. Nach Ablauf eines Embargos findet eine kostenlos zugängliche Zweitveröffentlichung z.B. in einem institutionellen Repositorium statt. Häufig handelt es sich bei der zweitveröffentlichten Version um eine zwar inhaltlich identische Version, die sich aber im Layout von der Verlagsversion unterscheidet, ein sogenanntes Postprint oder Author's Accepted Manuscript (AAM).

Goldener Weg (OA)

Beim goldenen Weg wird bereits die Erstveröffentlichung Open Access publiziert. Dabei fallen für die Autorinnen und Autoren häufig so genannte APC (Article Processing Charges/Artikelveröffentlichungsgebühren) an. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) sowie das Directory of Open Access Books (DOAB) unterstützen die Forschenden bei der Suche nach einer geeigneten und qualitativ hochstehenden Open Access Zeitschrift oder einem Buchverlag, in welcher bzw. in welchem sie ihre wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen können.

Hybrider Weg

Gegen Zahlung einer Gebühr (APC) wird ein einzelner Artikel in einer subskriptionspflichtigen Zeitschrift Open Access veröffentlicht. Die Zeitschrift an sich bleibt aber subskriptionspflichtig («closed access»). Auf dem hybriden Weg fallen deshalb doppelte Kosten an – für die Lizenzierung der Zeitschrift und für den Freikauf der Artikelveröffentlichung («double dipping»).

Finanzierung von Open Access Publikationskosten

Bei der Veröffentlichung von Publikationen über den goldenen oder den hybriden Weg entstehen für die Publizierenden in der Regel Kosten (Artikelveröffentlichungsgebühren/APC). Basierend auf entsprechenden Verträgen mit den nachfolgend aufgeführten Verlagen werden diese für FHNW-Angehörige jedoch unter bestimmten Voraussetzungen übernommen.
Basis dafür bilden Read & Publish Verträge, die ein Verhandlungsteam des Konsortiums der Schweizer Hochschulbibliotheken zusammen mit einer Delegation von swissuniversities ausgehandelt hat. Diese Vertragsmodelle ermöglichen sowohl den freien Lesezugang zu den Zeitschriften eines Verlags als auch die Möglichkeit, ohne zusätzliche (bzw. doppelte) Kosten in den meisten Zeitschriften dieses Verlages Open Access zu publizieren. Die Publikationsgebühren sind vollumfänglich abgedeckt, soweit das hierfür bereitgestellte zentrale Kontingent noch nicht ausgeschöpft ist.

Vorgehen für Autorinnen und Autoren

Voraussetzung für die zentrale Übernahme der Artikelveröffentlichungsgebühr durch die FHNW ist, dass der Hauptautor oder die Hauptautorin («Corresponding Author») der FHNW angehört. Es ist deshalb erforderlich, die Artikel unter Angabe Ihrer FHNW E-Mail-Adresse einzureichen. Sobald Ihr Artikel akzeptiert wurde, erhalten Sie eine entsprechende E-Mail mit einem Link, über den Sie den Veröffentlichungsprozess mit der Wahl verschiedener Publikationsoptionen abschliessen können. Bestätigen Sie, dass Sie Ihren Artikel Open Access publizieren möchten und wählen Sie eine Creative Commons-Lizenz aus. Die FHNW Bibliotheken empfehlen CC BY 4.0. Falls Sie Ihren Artikel nicht Open Access publizieren möchten, wählen Sie die entsprechende Option.

Übersicht über Rabatte für FHNW Angehörige

Die FHNW übernimmt die Gebühren (APCs) für Publikationen von FHNW Angehörigen gemäss nachfolgender Tabelle ganz oder die Verlage gewähren Rabatte. Beachten Sie, dass bei den meisten Verlagen einige Zeitschriften und Artikeltypen davon ausgenommen sind, siehe «weitere Informationen».

VerlagGebührenWeitere Informationen
Cambridge
kostenlosAnleitung, Zeitschriftenliste
Elsevier
kostenlosAnleitung, Zeitschriftenliste
MDPI
20% Rabatt auf APC
10% Rabatt auf BPC

Taylor & Francis
kostenlosAnleitung, Zeitschriftenliste
SAGE
Hybrid-OA: kostenlos
Gold-OA: 20% Rabatt
Zeitschriftenliste
Springer Nature
kostenlosAnleitung, Zeitschriftenliste


Kontakt

Wenn Sie neugierig geworden sind und gerne mehr über Open Access an der FHNW erfahren möchten oder wenn Sie als Publizierende vor einer konkreten Frage stehen, wenden Sie sich bitte an:

b3Blbm5lc3NAZmhudy5jaA==

Bei Fragen zur Publikation bei den oben genannten Verlagen wenden Sie sich bitte an:

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