Skip to main content

Geomatik-Frühlings-Kolloquium

Paradigmenwechsel in der Normierung ausgelöst durch die BIM-Methode – Einfluss auf die Schweiz

Das Jahr 2019 zeichnet sich als Bruch im Paradigma der Normierung ab. Dies zeigt sich gut an Normen im Bereiche der BIM-Methode. Bis anhin bildeten Schweizer Normen den Stand der Technik ab und hatten in der Entwicklung des Fortschrittes kaum einen wahrnehmbaren Einfluss. Internationale ISO-Normen hatten zudem in der Schweiz kaum eine Bedeu-tung, da sie für die Schweiz nicht verpflichtend sind.

Mit den kommenden europäischen EN-Normen ändert sich dies grundsätzlich. EN-Normen sind für die Schweiz verpflichtend und basieren oft nicht auf dem Stand der Technik, sondern bilden einen Zustand ab, der gemäss Experten in den nächsten Jahren Stand der Technik sein sollte. Dieser Paradigmenwechsel kann von grosser Tragweite sein: Beispiels-weise wäre die Globalisierung ohne eine vorausschauende Normierung der Schiffscontainer nicht so rasch vorangeschritten. Augenscheinlich zeigt sich dies an der Normenreihe EN ISO 19650, welche im Verlaufe des Jahres auch als Schweizer SN-Normen publiziert wird. Sie definiert die Konzepte, Prinzipien und Prozesse des Informationsmanagements, die bei der Anwendung der BIM-Methode anzuwenden sind. Dies betrifft den Hochbau gleichermassen wie Bereiche der GIS-Welt.

Referent: Manfred Huber, Institut Digitales Bauen, Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz

Datum und Zeit

07.05.2019 16:30 - 18:00 iCal

Ort

Fachhochschule Nordwestschweiz
Hörsaal gemäss Info-Display im Gebäude
Hofackerstrasse 30
4132 Muttenz

Veranstalter

Institut Geomatik

Diese Seite teilen: