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dis-Illusion Surfaces: making the invisible visible.

30.08.2022 | Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Experimentelles Design und Medienkulturen

Ramiro Oller hat mit seinem Projekt den Durchlaufschutz für Glastüren an der HGK neu interpretiert und in ein Kommunikationsmedium verwandelt: Damit wirft er zugleich die Frage nach unsichtbaren Phänomenen auf.

Auf allen acht Etagen des Hochhauses hat Ramiro Oller die klassischen Glasmarkierungsstreifen an den Glastüren durch Interpretationen von Modellen und Diagrammen ersetzt, die sich inhaltlich mit unsichtbaren, komplexen und unvorhersehbaren Phänomenen oder Systemen wie beispielsweise dem Wetter oder dem Geist befassen – darunter das Weber-Fechner-Gesetz, die Mandelbrot-Menge oder der Kristeva-Reader.

"Die Modelle von Wissenschaftler:innen, Analytiker:innen und Forschenden wie beispielsweise Sigmund Freud, Ferdinand de Saussurem Jacques Lacan oder Julia Kristeva sind für die einen leicht nachvollziehbar und interessant, für andere, die den Wunsch haben, nicht(s) zu wissen, weniger relevant", so Ramiro Oller.

Damit wirken die "dis-Illusion"-Flächen entsprechend Ramiro Ollers These in beiden Szenarien: Diejenigen, die am Wissen interessiert sind, können durch das Betrachten der Diagramme auf sichtbare und unsichtbare Gefahren aufmerksam gemacht werden, während diejenigen, die am "Nicht-Wissen" interessiert sind, vor Verletzungen geschützt werden, da sie lediglich die Oberflächen als solche wahrnehmen.

Ramiro Oller entwickelte "OVERTURE. Ground floor – Making the invisible, visible" während seines Masterstudiums am Masterstudio Experimental Design; aktuell studiert er Bildene Kunst, ebenfalls an der HGK.

Institut Experimentelles Design und Medienkulturen (IXDM)

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