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Radschaft

Bioabfälle gehören nicht in den Müll, sondern sollen wiederverwertet werden. Aus diesem Grund startete das Pilotprojekt Radschaft mit der Sammlung von Bioabfällen aus Privathaushalten. Sein Ziel ist, kommunale Ressourcen effizienter und nachhaltiger zu nutzen sowie den lokalen Nährstoffkreislauf durch die Kompostierung von Bioabfällen zu unterstützen.

Radschaft möchte eine Akzeptanz für Bioabfälle in der Gesellschaft erreichen. Es möchte die benötigten Infrastrukturen erkennen, entwickeln und in die bestehenden Stoffströme implementieren.

Für den geräuscharmen, mobilen und CO2-neutralen Einsatz werden Lastenfahrräder mit Anhängern eingesetzt. Zudem wurde eine Garage als Wetter- und Diebstahlschutz für das Lastenvelo entwickelt. Dazu wurden drei gebrauchte IBC (Flüssigkeits-Container) auf pragmatische Weise umgebaut. Die Zweitnutzung bestehender Strukturen und die auf den Prozess ausgerichtete Gestaltung ermöglichen somit eine mühelose Anpassung an die Bedürfnisse. Um Leerfahrten zu vermeiden und gleichzeitig einen erweiterten Service anbieten zu können, werden lokale Produkte in das Lieferangebot miteinbezogen. So haben die Nutzer*innen dadurch, dass sie zur Produktion von lokalem Kompost beisteuern und gleichzeitig regionale Produkte beziehen, Teil an den Lebensmittel- und Nährstoffkreisläufen.

In einer ersten Testphase beschränkt sich das Projekt auf einzelne Strassen im Gundeldinger Quartier. Bei Bedarf soll es verbessert und auf das gesamte Quartier Gundeldingen, später in den gesamten Raum Basel ausgeweitet werden.

Autoren:
Raphael Hirschi, Benedikt Elmaleh, Nik Dinter, Sara Vulovic, Joshua Theurich
Institut HyperWerk, Bachelor-Projekt, 2019

Das Projekt wurde von Studierenden des Instituts HyperWerk HGK FHNW entwickelt und wird vom Verein Radschaft getragen.
radschaft.ch

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