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Grenzgang

Künstlerische Untersuchungen zur Wahrnehmung und Vermittlung von Raum im trinationalen Grenzgebiet.

Onlinepublikation Grenzgang

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Projekts

zur Onlinepublikation

Das vom Schweizerischen Nationalfond (SNF) geförderte Forschungsprojektes Grenzgang – Künstlerische Untersuchungen zur Wahrnehmung und Vermittlung von Raum im trinationalen Grenzgebiet kombinierte den promenadologischen Ansatz Lucius Burckhardts mit divergenten künstlerisch forschenden Arbeitsweisen: Insbesondere Performance, Installation, Improvisation, Audio, Zeichnung, Video. Auf diversen, nach vorab festgelegten Regeln konzipierten Spaziergängen, die einzeln oder in der Gruppe durchgeführt wurden, nutzten die Teammitglieder des Projektes Grenzgang solche divergenten Arbeitsweisen und erprobten deren Konsequenzen für die eigene, individuelle Wahrnehmung des Raumes. Workshops mit externen Forschenden (Hanna Stippl, Markus Ritter, Fred Frith, Francesco Carreri, Christine Heil, Bernadett Settele, Elke Bippus, Flavia Caviezel) begleiteten das Projekt und öffneten die interne Diskussion des Teams. Den vorläufigen Abschluss des Projektes bildete die Forschungsplattform Grenzgang im Salon Mondial auf dem Campus der Künste, die eine Auswahl der Notationen und Umsetzungen öffentlich zur Diskussion stellte.

Der kulturgeschichtlichen, soziologischen oder städteplanerischen Auseinandersetzung mit dem trinationalen Grenzgebiet um Basel stellt Grenzgang einen künstlerischen Zugang zur Seite. Geographischer Ausgangspunkt des Projektes ist der Campus der Künste im Dreispitz-Areal, Münchenstein/Basel[1]. Von dieser Basis aus wurde das, was die Wahrnehmung des urbanen und des Grenzraums und seiner Begrenzungen im Dreiländereck (Schweiz, Frankreich, Deutschland) ausmacht, untersucht.

Grenzgang verfolgte Ziele auf verschiedenen Ebenen: Mit der grundsätzlichen Frage, wie wir Raum wahrnehmen verband sich einerseits die Frage nach den Spezifika des trinationalen Grenzgebietes um Basel. Andererseits war das Projekt auf der disziplinären Ebene darauf ausgelegt, die Genese von Wissen in der künstlerischen Forschung aufzuzeigen und den Übertrag von der künstlerischen Forschung in eine als epistemische Praxis verstandene Kunstvermittlung zu leisten.

Das Projekt Grenzgang – Künstlerische Untersuchungen zur Wahrnehmung und Vermittlung von Raum im trinationalen Grenzgebiet wurde als durch den SNF gefördertes Drittmittelprojekt am Institut Lehrberufe Gestaltung und Kunst | HGK | FHNW in Kooperation mit der HSM | FHNW durchgeführt.

Laufzeit:
01. Jan 2014 – 31.12.2015

Team:
Daniel Brefin, Amadis Brugnoni, Corinne Hasler, Simone Etter, Beate Florenz, Markus Schwander. Die Projektleitung lag bei Beate Florenz und Markus Schwander.

Die Erschliessung des Projektes in einer Datenbank ist in Vorbereitung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website.

Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst, Ateliergebäude: A 1.18 Oslo-Strasse 3 4142 Münchenstein b. Basel
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