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Die Bedeutung des tradierten Wissens für nachhaltige Ernährungssysteme

Ein Podium-Interface-Referat mit Prof. Dr. Dr. Urs Niggli

Die Bedeutung des tradierten Wissens für nachhaltige Ernährungssysteme

Zum Referat

Statt «Business as usual» steht heute die Transformation der Landwirtschaft und Ernährung im Vordergrund. Doch wir müssen der Transformation eine Richtung geben. Dies kann nicht mit weiterer Intensivierung und Industrialisierung geschehen, denn der Schutz der natürlich Ressourcen Boden, Wasser, Luft und Biodiversität hat als Grundlage aller menschlichen Tätigkeiten die höchste Priorität. Die Agrarökologie ist das überzeugendste Konzept, wie man Produktivität und Nachhaltigkeit miteinander verbinden kann. Im globalen Süden sind oft Frauen die Trägerinnen des tradierten Wissens über Ernährung und Landwirtschaft. In den Industrieländern dagegen wird viel Wissen von den Biobäuerinnen und Biobauern für eine Input-extensive Landwirtschaft genutzt. Agrarökologie schlägt auch eine Brücke zwischen bäuerlichem Wissen und moderner Wissenschaft, denn Innovation ist die zweite Säule einer sicheren Ernährung.

Zum Referenten

Urs Niggli studierte an der ETH Landwirtschaft. Er arbeitete von 1980 bis 1989 als Junior and Senior Scientist bei Agroscope Schweiz, von 1990 bis 2020 war er Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz. Er entwickelte  das FiBL zu einem europäischen Netzwerk mit Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn und Brüssel mit weit über 300 Mitarbeitenden. 2020 gründete er das Institut für Agrarökologie, wo er Projekte für die Lebensmittelindustrie, die öffentliche Hand und Stiftungen bearbeitet.

Flyer der Veranstaltung als PDF runterladen

Datum und Zeit

24.10.2022 17:15 - 18:30 iCal

Ort

Hochschule für Technik FHNW
Aula 3.–111
Klosterzelgstrasse 2
5210 Windisch

Veranstaltet durch

Hochschule für Technik

Kosten

Eintritt frei

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