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13.04.2018 | Pädagogische Hochschule

Getroffen an der FHNW: Simon Libsig

Am 12. April empfing der Sprachkünstler im Campus Brugg-Windisch Interessierte in einem improvisierten Schreibatelier.

«Es ist wie Schürfen nach Gold.»

Der Badener Spoken Word-Künstler und Wortbehändiger Simon Libsig hat schon zahlreiche Geschichten-Workshops an Schulen durchgeführt. Während des eintägigen Gastaufenthalts – die PH Kultur hatte ihn eingeladen – begegnet er Einzelnen, kleineren und grösseren Gruppen von Studierenden im improvisierten Schreibatelier im Lichthof 5.1 im Brugg-Windischer Campus. Ziel: Im Austausch mit Besuchenden entstehen konkret neue Wort- und Vorstellungswelten, die Libsig dann am 19. April über Mittag weitergeben wird.

Simon Libsig zu Gast an der FHNW

Das Schürfen nach Gold. Es ist der Moment in den Geschichten-Workshops, wenn eine unscheinbare Schülerin oder ein als Nerd geneckter Schüler die ganze Klasse zum Staunen bringt. Wegen ihren Geschichten, die nach den vier Lektionen entstanden sind und nun vorgetragen werden. «Die Kinder und Jugendlichen sehen sich gegenseitig plötzlich mit ganz anderen Augen – und auch die Lehrpersonen erkennen Neues.»

Jedes Wort zählt

Libsig baut zuvor die Workshops kaskadenartig auf. Zuerst wird über Wörter philosophiert, dann die Möglichkeiten von Sätzen und die Strukturierung in Abschnitten aufgezeigt. Bis zuletzt die ganze Geschichte steht. «Jedes Wort zählt und hat seine Wichtigkeit.» Mit diesem Vorgehen wird das selbstverständlich Gesagte greifbar.

Sollte jede Lehrperson in der Lage sein, Geschichten zu erzählen? Auch wenn Libsig in Geschichten ein enormes Potential sieht, das Lernen zu unterstützen, relativiert er: «Nein, aber jede Lehrerin, jeder Lehrer sollte Bilder erzeugen und Gefühle auslösen können, sonst hängen die Schüler ab. Und das ist sogar in der Mathe so.»

Simon Libsig

Mittagslesung am 19. April

Simon Libsig stellt am 19. April vor, was in der temporären Schreibstube vom 12. April entstanden ist.

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