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In-vitro-Diagnostik

Digitalisierte und personalisierte In-vitro-Diagnostik für die alternde Gesellschaft.

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Welche Problemstellung wird behandelt?

Die menschliche Lebenserwartung steigt stetig. Die Anzahl der mobilitätseingeschränkten Personen erhöht sich. Verspätete Diagnosen führen zu einer verzögerten Therapie.

Welche Ergebnisse und Inpacts sollen erreicht werden?

Projektziel: Digital unterstütztes Management zur Früherkennung und Therapierung von Krankheiten in der alternden Gesellschaft

Ergebnisse / deliverables: Eine «Customer Journey» wird erstellt, welcher den Weg der Patientin bzw. der Spitexmitarbeiterin im Verlauf des gesamten Diagnostik-Prozesses darstellt. Dieser Journey dient sowohl der Integration in bestehende Prozesse der Anwendungspartner wie auch zur Kommunikation der neuen Dienstleistung aus Sicht der Kunden. Das dahinterliegende Dienstleistungsmodell soll aufzeigen, welche Aktivitäten, Verantwortlichkeiten und Abläufe in den verschiedenen Schritten des Diagnostikzyklus durch die unterschiedlichen Beteiligten zu erbringen sind und den interdisziplinären Projektpartnern dazu dienen, die entsprechende Dienstleistung aufzubauen.

Der Diagnostikzyklus kann in sechs Schritte und deren Ergebnisse und Deliverables unterteilt werden:

  1. Deliverables: Diagnostik Test Panels für Müdigkeit und Entzündung, getestet auf Messgenauigkeit (Sensitivität, Präzision und Richtigkeit)
  2. Deliverables: Mobile App für medizinische Fachpersonen für alle relevanten Plattformen mit Datenaustausch zum Analysegerät
  3. Deliverables: Mobile App mit zusätzlichem Zugang zu MIDATA und EPD
  4. Deliverables: Konzept zum Einbezug von Behandelnden und Umsetzung in der mobilen App
  5. Deliverables: Datenfluss der Rezeptausstellung und -einlösung in der mobilen App abgebildet
  6. Deliverables: Steuerung des Warenflusses (Medikamente) in der mobilen App integriert

Der Impact besteht in der Nutzung der mobilen Technologien zur rechtzeitigen Diagnose und medikamentösen Behandlung sowie zur fortgesetzten Überwachung  von mobilitätseingeschränkten Personen zu Hause durch die Spitex und in Alters- und Pflegeheimen.

Wodurch zeichnet sich die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Projekt aus?

Das Projekt wird die Kompetenz zur interdisziplinären Zusammenarbeit an der FHNW mit den folgenden Massnahmen stärken:

  • Das Projektziel, Gesundheitsspezialisten für die rechtzeitige Diagnose und medikamentöse Behandlung von mobilitätseingeschränkten Menschen, Werkzeuge und Praktiken zur Verfügung zu stellen, ist nur realisierbar, wenn die bestehenden Kompetenzen in den verschiedenen Disziplinen der vier Hochschulen (APS, HLS, HSW, HT) und den externen Projektpartnern (Spitex, Medgate, TopPharm, MIDATA, Apotheker) über den ganzen Projektverlauf zusammengeführt werden.
  • Das Projekt ist in Arbeitspakete mit unterschiedlichen Fokussen (technisch, nutzerorientiert, wirtschaftlich) unterteilt, die im Hinblick auf die Erarbeitung einer ganzheitlichen Lösung eng verzahnt sind. Die Arbeitspakete werden zusammen mit den internen und externen Projektpartnern definiert und ausgeführt.
  • Diverse Meetings und Workshops (z.B. «Ideation»-, Nutzungsszenario- und Prototyping-Workshops) sind eingeplant, um die Interdisziplinarität der Lösungen sicherzustellen.
  • Desweitern werden Journées de réflexion durchgeführt, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit an sich zu dokumentieren und zu reflektieren. Die aus den Journées gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sollen in konkrete Handlungsanweisungen für hochschulübergreifende (Studierenden)-Projekte überführt werden.
  • Projektergebnisse und -erfahrungen werden in Berichten oder Publikationen veröffentlicht.

Ansprechperson

Prof.
Telefon : +41 61 228 55 79 (Direkt)
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