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In-vitro Diagnostik

Digitalisierte und personalisierte in-vitro Diagnostik für die alternde Gesellschaft.

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Welche Problemstellung wird behandelt?

Mobilitätseingeschränkten älteren Menschen wollen wir den Zugang zu einer bedarfsorientierten Diagnostik und medikamentösen Therapie ermöglichen.

Welche Ergebnisse und Impacts sollen erreicht werden?

Unser Projekt nutzt den in-vitro Diagnostik-Zyklus, indem die Akteure Pflegeperson der Spitex, Arzt/Ärztin von eedoctors, ApothekerIn und KurierIn der Post einem Räderwerk gleich Dienstleistungen für mobilitätseingeschränkte ältere Menschen, zeitnah und dezentral erbringen.

Customer Journey

Eine «Customer Journey» (Berührungs- und Kontaktpunkte der Patientin/des Patienten) wird erstellt, welche den Weg der Patienten bzw. der Spitexmitarbeitenden im Verlauf des gesamten Diagnostik-Prozesses darstellt. Diese Journey dient sowohl der Integration in bestehende Prozesse der Anwendungspartner wie auch zur Kommunikation der neuen Dienstleistung aus Nutzer- bzw. Kundensicht. Das dahinterliegende Dienstleistungsmodell soll aufzeigen, welche Aktivitäten, Verantwortlichkeiten und Abläufe in den verschiedenen Schritten des Diagnostikzyklus durch die unterschiedlichen Beteiligten erbracht werden. Zudem kann es den interdisziplinären Projektpartnern dienen, entsprechende Dienstleistung aufzubauen.

in-vitro Diagnostik Test Panels

Im Fokus steht die Entwicklung von Schnell-Tests zur Diagnose von Müdigkeit und Infektion. Im Rahmen des Projekts ist es möglich, für einzelne Tests einen Proof-of-Concept zu erbringen.

Datenfluss

Momentan werden zwei Varianten des Datenflusses unterschieden: gesundheitsrelevante Daten sowie Verwaltungs- und Benachrichtigungsdaten. In der ersten Variante spielt das elektronische Patientendossier EPD eine zentrale Rolle. Diese zentrale Rolle setzt voraus, dass das  EPD so realisiert wird, dass ausgewählte Personen beim Eingang neuer Dokumente per E-Mail oder SMS benachrichtigt werden, so wie es auch beim E-Banking oder SMS bemerkt, dass im EPD neue Dokumente eingegangen sind. Es werden keinerlei sicherheitsrelevante Daten übertragen.

In der zweiten Variante spielt das EPD eine untergeordnete Rolle und die Akteure kommunizieren direkt miteinander und tauschen sowohl Verwaltungs- wie auch Gesundheitsdaten ohne das EPD aus. Dies geschieht im Zusammenhang mit einer Business-to-Business (B2B)-Lösung, die sich voraussichtlich schneller realisieren lässt. Diese Variante der Kommunikation wird von den beteiligten Praxispartnern bevorzugt.

Ergebnisse in Variante 1 sind:

Mobile App für geschulte Spitexmitarbeitende für

  • Datenaustausch zwischen Analysegerät und mobilem Gerät
  • Empfang und Abbildung von Notifikationen des EPDs
  • Steuerung/Abbildung des Datenflusses und Information zum Warenfluss (inkl. Rezept)
  • Datenfluss der Rezeptausstellung und -einlösung via mobilen App
  • Steuerung des Warenflusses (Medikamente)

Ergebnis in Variante 2 ist:

  • Software-Bibliothek zur Integration in vorhandene mobile Anwendungen für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Analysegeräten und einem mobilen Gerät

Wodurch zeichnet sich die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Projekt aus?

Unser Projekt stärkt die Kompetenz zur interdisziplinären Zusammenarbeit an der FHNW mit folgenden Massnahmen:

  • Das Projektziel, Gesundheitsspezialisten für die rechtzeitige Diagnose und medikamentöse Behandlung von mobilitätseingeschränkten Menschen, Werkzeuge und Praktiken zur Verfügung zu stellen, ist nur realisierbar, wenn die bestehenden Kompetenzen in den verschiedenen Disziplinen der vier Hochschulen (APS, HLS, HSW, HT) und den externen Projektpartnern (Spitex, Altersheimen, eedoctors, Dropa, Post, Stammgemeinschaften und MIDATA) über den ganzen Projektverlauf zusammengeführt werden.
  • Das Projekt ist in Arbeitspakete mit unterschiedlichen Schwerpunkten (technisch, nutzerorientiert, wirtschaftlich) unterteilt, die im Hinblick auf die Erarbeitung einer ganzheitlichen Lösung eng verzahnt sind.  Die Arbeitspakete werden zusammen mit den internen und externen Projektpartnern definiert und ausgeführt.
  • Diverse Meetings und Workshops (z.B. «Ideation»-, Nutzungsszenario- und Prototyping-Workshops) sind eingeplant, um die Interdisziplinarität der Lösungen sicherzustellen.
  • Desweitern werden Journées de réflexion durchgeführt, um unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit an sich zu dokumentieren und zu reflektieren. Die aus den Journées gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sollen in konkrete Handlungsanweisungen für hochschulübergreifende (Studierenden)-Projekte überführt werden.
  • Projektergebnisse und -erfahrungen werden in Berichten oder Publikationen veröffentlicht.

Ansprechperson

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Prof. Dr. Daniel Gygax
Forschung Bioanalytik & in-vitro Diagnostik

T +41 61 228 55 79 (direct)          ZGFuaWVsLmd5Z2F4QGZobncuY2g=

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