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Learning Hubs

Lehr- und Lernräume mit interaktiven digitalen Technologien für kollaboratives Arbeiten

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Welche Problemstellung wird behandelt?

Der digitale Wandel verändert die Arbeitsweisen und die Arbeitsplätze. Neue interaktive, digitale Technologien erfordern und ermöglichen neue Formen des Lehrens und Lernens.

Virtual Reality im Maschinenbau So setzen Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus Augmented Reality (AR)* ein. Beispielsweise können sich Monteure bei Wartungsarbeiten die Wartungsverträge einzelner Maschinen oder die nächsten Arbeitsschritte mittels Smartphones oder AR-Brillen anzeigen lassen.
Virtual Reality in der Architektur Architektinnen und Architekten können zusammen von verschiedenen Standorten aus am selben 3D-Modell eines Bauwerks arbeiten. Und sie können sich anschliessend auf der Baustelle das virtuelle Modell des Bauwerks anschauen und dabei feststellen, wie es sich in die Landschaft einfügt.

Der Einsatz interaktiver, digitaler Technologien und kollaborativer Arbeitsformen nimmt in der Arbeitswelt zu. Bildungsinstitutionen erproben weltweit, wie sich neue Technologien didaktisch sinnvoll und lernfördernd einsetzen lassen und wie sich das Lernen und Lehren dadurch verändert. Dies hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Unterrichtsräumen.

An den Hochschulen der FHNW wird – je nach Fachrichtung – in verschiedenen Lehr- und Lernräumen gelernt. Es gibt unter anderem Seminar- und Vorlesungsräume, Labore (zum Beispiel Chemie-/Physiklabor), offene Lernzonen, Gruppenarbeitsplätze, Musikzimmer für Einzelunterricht, Ton- und Videostudios, Ateliers, Makerstudios und Bibliotheken.

Neu sind in den letzten Jahren flexibel und kollaborativ nutzbare Räume dazugekommen, welche mit spezifischen Funktionalitäten und interaktiven digitalen Technologien (zum Beispiel Open Space mit mobilem Mobiliar, grosse Touchscreen-Monitore) ausgestattet sind und teilweise einen kreativen «Werkstattcharakter» haben.

* Erklärung: Bei Augmented Reality-Brillen handelt es sich um Brillen, welche mit Mikrodisplay und Kamera ausgestattet sind und bei denen die Darstellung von zusätzlicher Information im Vordergrund steht. 

Welche Ergebnisse und Impacts sollen erreicht werden?

Ziel der Strategischen Initiative «FHNW Learning Hubs» ist, die Lehre im Kontext des digitalen Wandels weiterzuentwickeln, dabei Synergien zwischen den neun Hochschulen zu nutzen, um einen Mehrwert für unsere Studierenden und Weiterbildungsteilnehmenden und letztlich für Unternehmen sowie Organisationen zu schaffen. Auch sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie sehen Lernräume aus, die kollaboratives Lehren und Lernen unterstützen?
  • Welche interaktiven, digitalen Technologien sind didaktisch sinnvoll, lernfördernd und benutzerfreundlich gestaltet?
  • In welchem Rahmen können geeignete interaktive, digitale Technologien sinnvoll genutzt werden?

Good Practice Beispiele von Unterrichtsräumen, in denen neue interaktive, digitale Technologien eingesetzt werden, werden beschrieben, die entsprechenden Lehr- und Lernszenarien dargestellt und interessierten Mitarbeitenden zugänglich gemacht. Die an der FHNW in der Lehre tätigen Personen, welche neue interaktive digitale Technologien einsetzen, sollen die Möglichkeit erhalten, sich untereinander zu vernetzen, um Erfahrungswerte sowie Good Practice Beispiele auszutauschen.

Die Strategische Initiative «FHNW Learning Hubs» soll zudem den Entscheidungsgremien analytisch und empirisch gestützte Grundlagen für die Weiterentwicklung bestehender und die Einrichtung möglicher neuer Piloträume für unterschiedliche Lehr- und Lernszenarien liefern.

Wodurch zeichnet sich die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Projekt aus?

Die Planung und Umsetzung eines vernetzten Lehr-/Lernraumes erfordert Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und deshalb eine interdisziplinäre Herangehensweise. Die Bedürfnisse der Hochschulen und der Disziplinen müssen in Bezug auf ihre unterschiedlichen didaktischen Settings berücksichtigt werden. Daneben geht es um die innere Gestaltung (Ästhetik, Design, Mobiliar etc.) des Raumes, seine technische Einrichtung (Tablets, Workspaces etc.) und die Einplanung in das gesamte Bau- und räumliche Betriebskonzept einer Hochschule bzw. eines Campus. Nur mit einem interdisziplinäreren Ansatz und dem Einbezug aller neun Hochschulen der FHNW, der Lehrenden und Studierenden, der Corporate IT, der E-Learning Kontaktstelle (ELK) sowie der jeweiligen Verantwortlichen für die Räume können die bestehenden Räume weiterentwickelt bzw. innovative Lehr-/Lernräume entwickelt werden.

Kontakt

Bernd Eichinger

Dr. Bernd Eichinger

Leiter Hochschulentwicklungsprojekte

Fachhochschule Nordwestschweiz
Bahnhofstrasse 6, 5210 Windisch
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T +41 56 202 71 39 (direkt)

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