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Nachhaltig gesund. FHNW-Expert*innen im öffentlichen Dialog zu Gesundheit und...
30.1.2026 | Fachhochschule Nordwestschweiz

Nachhaltig gesund. FHNW-Expert*innen im öffentlichen Dialog zu Gesundheit und Umwelt

Gesundheit und Umwelt – die beiden Themenfelder werden oft getrennt diskutiert. Ein Diskussionsanlass mit Expert*innen beleuchtete wie die Wissenschaft zunehmend die Zusammenhänge zwischen beiden Themen aufdeckt – und neue Fragen aufwirft.

Neues Wissen und neue Fragen

«Schaut man sich die Wechselwirkung von Gesundheit und Umwelt an, so gibt es mehr Frage- als Ausrufezeichen», so das Einstiegsstatement von Marco Rupprich (Hochschule für Life Sciences FHNW). Auch Regula Züger (Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL) machte zu Beginn deutlich, dass die Forschung in diesem Bereich immer mehr Zusammenhänge und offene Fragen entdeckt: «Man weiss zwar immer mehr, merkt aber, dass man viel mehr Forschungsbedarf hat».

Die 3 Referent*innen sitzen in einer Reihe auf Sesseln und diskutieren. Rechts daneben sitzt die Moderatorin

Dorothea Schaffner, Marco Rupprich und Regula Züger (v. l. n. r.) beim Wissenschaftscafé Aargau, Bild: zVg

Durch die ganze Diskussion zog sich die gemeinsame Erkenntnis, dass die ganze Komplexität der Zusammenhänge von Gesundheit und Umwelt erst nach und nach von der Wissenschaft entdeckt wird. So erklärte Marco Rupprich am Beispiel von Pflanzenschutzmitteln wie sich konkrete Gesundheitswirkungen erst durch langfristige Beobachtungen belegen lassen.

Wissen heisst nicht handeln

Dorothea Schaffner (Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW) brachte einen zusätzlichen Faktor in diese komplizierte Beziehung ein: das menschliche Verhalten. Wissen um die Schädlichkeit für Umwelt und Gesundheit einer Praxis führe nicht automatisch zu einer Verhaltensänderung. Sie illustrierte dies mit einem anschaulichen Beispiel:

«Der Nutzen von gesundem Essen für unsere Gesundheit liegt weit in der Zukunft, während die Freude an einem Stück Schokoladenkuchen sofort erfolgt.»
Dorothea Schaffner, Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW

Nachhaltiges Verhalten müsse also gefördert und gestützt werden, etwa durch soziale Normen oder Gesetze.

In der Diskussion waren sich die Referent*innen einig, dass neben anderen Massnahmen auch Regulierungen nötig seien, um das Ziel zu erreichen: eine Gesellschaft und Wirtschaft, in der Nachhaltigkeit und Gesundheitsschutz Hand in Hand gehen. Als positive Entwicklungen wurde die Zunahme der Initiativen zur Kreislaufwirtschaft oder die Bestrebungen in der EU für ein Lieferkettengesetz genannt. Zentral sei die Kostenwahrheit: Würden die Umwelt- und Gesundheitswirkungen in Produkte und Dienstleistungen eingepreist, so Marco Rupprich, seien nachhaltige Lösungen kosteneffizienter.

Wie geht es weiter?

Die Veranstaltung schloss mit einem gemeinsamen Plädoyer der Referent*innen. Angesichts der vielen ungelösten Fragen des Themenkomplexes müssten Wissenschaftler*innen ihre Expertise in die gesellschaftliche Debatte einbringen. Einander zuzuhören sei extrem wichtig, um sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wissenschaft die Erkenntnisse zu reflektieren, so Dorothea Schaffner. Der Themenkomplex sei zu wichtig, um angesichts der grossen Herausforderungen einfach aufzugeben.

  • «Future Health» und «Zero Emission» – zwei Zukunftsfelder der FHNW

    Die FHNW bündelt in den drei Zukunftsfeldern Future Health, Zero Emission und New Work ihre multidisziplinären Kompetenzen. Damit möchte sie in den gesellschaftlich relevanten Themenfeldern Arbeit, Gesundheit und Umwelt/Nachhaltigkeit neue Impulse für Lösungen zu aktuellen Problemfeldern der Wirtschaft und der Gesellschaft geben.

Über das Wissenschaftscafé Aargau

Das Wissenschaftscafé Aargau lädt zu einem niederschwelligen Dialog zwischen Bevölkerung und Fachexperten über aktuelle Themen ein. Die Veranstaltungen, eine Kooperation von Bibliothek und Archiv Aargau und FHNW, finden an wechselnden Orten im Kanton statt und ermöglichen Diskussionen bei entspannter Atmosphäre. Die Termine der Wissenschaftscafés werden im Veranstaltungskalender des Kantons Aargau publiziert.

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Sandra Hermle

Dr. Sandra Hermle

Innovationsmanagerin Zero Emission

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+41 56 202 76 94

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