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CoCreate

„CoCreate“ ist ein innovatives Lehrformat, bei dem sich Studierende in interdisziplinären und kollaborativen Projektgruppen mit Themen von hoher gesellschaftlicher Aktualität befassen. Einige Kurse arbeiten selbstorganisiert, andere werden von Dozierenden, bzw. Gastdozierenden verantwortet. Das neue Studienjahr beginnt jeweils für die dritten und fünften Semester mit der „CoCreate“-Woche.

Studierende bietet sich mit der „CoCreate“-Woche eine besondere Gelegenheit, künstlerisch-gestalterischen Perspektiven ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre eigene Haltung im gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren. Dozierende und Studierende können im Rahmen der CoCreate-Woche gemeinsam neue Formate für die Lehre testen und weiterentwickeln.

CoCreate 2020 – INKLUSION

Die diesjährige CoCreate Woche befragt die aktuelle Situation in Hinblick auf Inklusion an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und fragt auch nach den künstlerischen und gestalterischen Perspektiven und Ansätzen zu Inklusion.
Gesellschaftliche Normalität erzeugt Normierungen. Das Abgrenzen des Normalen vom Anderen sowie das Sich-als-Anders-Empfinden oder Verstehen sind die Antagonismen von Normierungsprozessen. «Alle Menschen unterscheiden sich voneinander – ob in Herkunft, Aussehen, körperlicher Verfassung, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Alter.
«Inklusion betrachtet Menschen nicht normativ sondern akzeptiert sie in ihrer Unterschiedlichkeit.» (Martin Haug) Inklusion bedeutet das Einbeziehen des Anderen in das eigene Denken und Handeln. Das Anders-Sein subjektiver und kollektiver Akteure anzuerkennen, so dass je spezifische, zueinander auch widersprüchliche Entwürfe von Sein- und Denkweisen lebbar sind, ist ein wesentliches Ziel von Inklusion. So betrachtet, bietet ein aktiver und produktiver Umgang mit dem Thema «Inklusion» für eine Kunst- und Designhochschule die Möglichkeit, Normen, Normierungen und Stereotypen einer Mehrheit zu hinterfragen, in dem die Stimme und die wahrnehmungsperspektiver Benachteiligter besser gehört wird. Inklusion stellt ein zugleich ästhetisches wie auch utopisches Projekt dar.

Die vorliegenden Kurse und Projekte nehmen auf das Thema «Inklusion» gesellschaftlich, künstlerisch und gestalterisch Bezug und vernetzen es mit dem Campus der Künste auf dem Dreispitz, mit der Region, der Nation und dem Globus.

Das detaillierte Programm steht hier zum Download bereit.

K1
Wer sind «die Anderen»? – und wer bin dann ich? – gesellschaftliche Normen im Fokus

K2
Von der Freiheit nicht zu diskriminieren

K3
Dance out of line – non-conforming design investigations

K4
Ausschluss einbeziehen

K5
Überall Männermeinungen / Male opinions everywhere

K6
Verwobene Koexistenz

K7
Embracing Crisis – Umarmen (in) der Krise?

K8
Share your Brain. Entwickeln einer Plattform

K9
REFUSE TO GET USED TO IT Stitch ’n’ Bitch

K10
Das utopische Denken

K11
Who is an Art School?

K12
Du bist das Netzwerk

K13
TEXT—il—gest—ALTER—innen

K14
Museum der Berührungsängste

K15
Dokumentation CoCreate


Co-Create Archiv

Dreispitz Basel / Münchenstein

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Freilager-Platz 1 4142 Münchenstein b. Basel
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