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Modulbeschreibung - GIS-Umwelt-Planung

Nummer
5260
Leitung Natalie Lack, bmF0YWxpZS5sYWNrQGZobncuY2g=
ECTS 6.0
Unterrichtssprache Deutsch
Lernziele/Kompetenzen Die Studierenden kennen eine breite Palette von Umwelt- und Planungsthemen und vertiefen Ihre praktischen Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten im GIS anhand von Fallbeispielen aus der Praxis.
Durch die unterrichtenden Fachspezialistinnen und Fachspezialisten werden die Fähigkeiten der Studierenden für interdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit gefördert.

Landschaft/GIS
Die Studierenden erkennen und verstehen grundlegende Zusammenhänge der Landschaft, unserer Umwelt. Sie können für die Umwelt- und Raumplanungspraxis relevante Geodaten beschaffen, verstehen und im GIS weiter bearbeiten, kombinieren, auswerten und darstellen. Sie haben einen Überblick über umweltrelevante, rechtliche Grundlagen in der Schweiz.
Boden:
Die Studierenden wissen, wie Böden entstehen und kennen deren wichtigste Eigenschaften. Sie wissen, was eine Bodenkarte ist und wie sie erarbeitet wird, wozu und wem sie dient. Die wichtigsten Ziele des Bodenschutzes sind bekannt.
Naturgefahren:
Die Studierenden kennen die Naturgefahrenproblematik und wissen, wie in der Schweiz damit umgegangen wird. Sie wissen wie eine Gefahrenkarte entsteht und für welche Zwecke sie verwendet wird. Sie kennen die verschiedenen Vorsorge- und Schutzmassnahmen und wissen Bescheid über die Bedeutung des Waldes im Hinblick auf den Schutz vor Naturgefahren.
Wasser:
Die Studierenden verstehen den Wasserkreislauf und die Entstehung von Hochwassern. Sie kennen das Prinzip und die Entstehung einer entsprechenden Gefahrenkarte und mögliche Hochwasserschutzmassnahmen (baulich und Notfall).
Raumplanung
Die Studierenden haben eine Übersicht der Gesetzesgrundlagen in der Raumplanung und wissen, womit sich die kantonale Raumplanung und die Agglomerationsplanung befasst. Sie verstehen Zusammenhänge der Siedlungsplanung, Zonen und Nutzungsplänen. Das Prinzip der bauliche Verdichtung in ist ihnen bekannt.
Landumlegung
Die Studierenden kennen die Ziele, das Prinzip und den Ablauf einer Landumlegung. Sie wissen von der Organisation über die Projektierung bis hin zur Durchführung einer Landumlegung Bescheid und könnten diese unter fachlicher Anleitung auch selbst durchführen.
Lerninhalte Anhand von Fallbeispielen und GIS-Übungen zu Anwendungen aus der Praxis werden die Studierenden in eine breite Palette von Umwelt- und Planungsthemen eingeführt:

Landschaft/GIS
  • Landschaftsökologische Zusammenhänge
  • Bezugsquellen/-arten GIS-Daten
  • Einführung ArcGIS
  • Umweltrecht

Boden:
  • Boden als Naturobjekt
  • Bodenprofile, Bodenkarten

Naturgefahren:
  • Integrales Risikomanagement
  • Ereigniskataster, Gefahrenkarten, Vorsorge- und Schutzmassnahmen
  • Schutzwald

Wasser:
  • Wasserkreislauf, Einzugsgebietshydrologie
  • Hochwasserentstehung, Gewässerschutz
  • Hochwassergefahrenkarte, -Schutzmassnahmen

  • Raumplanung:
    • Einführung in die Raumplanung
    • Raumplanungsrecht
    • Richtplanung, Nutzungsplanung Siedlung und Landschaft, Sondernutzungsplanung (Quartierplanung)

    • Baureglement
    • bauliche Verdichtung

    Landumlegung:
    • Massnahmen, Organisation, Verfahren, gesetzliche Grundlagen
    • Projektierung, Erschliessungsplan, Baulandumlegung

Besondere Eintrittsvoraussetzungen 4041
Bibliographie/Literatur Fachartikel, Skripte
Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Übungen, Exkursionen
Leistungsbewertung T100P100 gem. StuPO BSc-Studiengang Geomatik
Testatpflichtige Projektberichte, Modulabschlussprüfung schriftlich
Anschlussmodule/-kurse 6260
Bemerkungen Vertiefungsprofil; zu kombinieren mit 5230 oder 5240 (Wahl fix für 5. und 6. Semester)
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