- Nummer
- B001
- Leitung
- Michael Teger , horstgustav@me.com
- ECTS
- 3.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Lernziele/Kompetenzen
- Studierende….
- können den Aufbau von Automatisierungssystemen (z.B. Elemente der Sensorik und Aktorik, Bussysteme wie Profinet, Profibus PA und das Hart-Protokoll) erläutern, einzelne Bestandteile nennen und deren Funktionsweise (z.B. Automatisierungsrechnern, Bedien- und Beobachtungskomponenten.) erklären (2 verstehen)
- können einfache kombinatorische Logik mit Hilfe von Wahrheitstabellen, Stromlaufplänen, Funktionsplan und Kontaktplan analysieren, vereinfachen, entwerfen und mithilfe von TTL-Bausteinen und Pneumatik-Elementen aufbauen. (3 anwenden)
- können einfache Schaltwerke mit Hilfe von Zustandsautomaten und Grafcet analysieren, vereinfachen, entwerfen und aufbauen. (3 anwenden)
- kennen die Grundlagen und Begriffe der Regelungstechnik. (2 verstehen)
- kennen die Grundlagen der Pneumatik und können einfache Anlagen entwerfen sowie aufbauen. (3 anwenden)
- Inhalt
- Grundlagen Automatisierungssysteme
- Aufbau und Anforderungen
- Speicherprogrammierbare und numerische Steuerungen, Industrie PC und Bauformen
- Elementare Übertragungsglieder und typische Regler
- Duale Zahlensysteme, Kombinatorik, Schaltwerke
- Anforderungen, Zustandsdiagramme, Netzwerke, FUP/KOP Programmierung
- Motoren, Bedienelemente, Sensoren, Anzeigen ansteuern
- Definitionen und Anforderungen, Aufbau und Bedienung eines Prozessleitsystems
- D/A Wandlung, Typen, Antriebe, Sensoren, MS Technik
- Feldbussysteme und –kommunikation, Komponenten basierte Automatisierung
- Projektierung, Vorgehensmodelle, strukturierte Lasten- und Pflichtenhefte, Programmierung und Installation, IBN
- Erforderliche Vorkenntnisse
- Analysis II Studierende…
- verstehen wie eine periodische Funktion mit Hilfe der Fourier-Reihen-Darstellung zerlegt werden kann und können die reellen Fourier-Koeffizienten von periodischen Funktionen berechnen (3 anwenden)
- verstehen das Konzept einer mehrdimensionalen Funktion und möglicher grafischer und mathematischer Darstellungsformen davon (2 verstehen) [Analysis II]
- kennen die Grundbegriffe der Elektrotechnik wie Strom, Spannung, Widerstand, Leistung, Energie, Quelle und können einfache Berechnungen für Gleich- und Wechselspannung durchführen. (2 verstehen)
- können Netzwerke mittels Netzumwandlung berechnen sowie einfache Spannungs- und Stromteiler, weiterhin können sie Arbeitspunkte aus Quellen- und Lastkennlinien bestimmen. (2 verstehen)
- haben ein Verständnis wichtiger analoger und digitaler Elektronik-Bauelemente wie Widerstände, Kondensatoren, Spulen, Dioden, Transistoren und Operationsverstärker. (2 verstehen)
- können Standardmessgeräte wie Universalmessgeräte, Oszilloskop oder Funktionsgenerator bedienen. (2 verstehen)
- Bibliographie/Literatur
- Lauber R., Göhner P., Prozessautomatisierung 1, Springer Verlag, 3. Aufl. 1999
- Früh K. F., Schaudel D., Tauchnitz T., Urbas L., Handbuch der Prozessautomatisierung: Prozessleittechnik für verfahrenstechnische Anlagen, Deutscher Industrieverlag, 6. Aufl. 2018
- Lehr- und Lernmethoden
- Vorlesung mit integrierten Übungs-/Praktikumsphasen
- Übungsbearbeitung in der Gruppe
- Hausaufgaben
- Leistungsbewertung
- gemäss Modulverzeichnis in der aktuellen StuPO
- Anschlussmodule/-kurse
- Praktikum Automatisierung von Prozessanlagen
- Risikomanagement und Qualitätssicherung
- Bemerkungen
- 1 x 4 Lektionen / Woche KW 38 bis 47 (10 Wochen im Herbst-Semester)