- Nummer
- 07011
- Leitung
- -
- ECTS
- 3.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Methodik und Didaktik
Das Blockangebot zielt auf den Aufbau von fachlichem Wissen und von professioneller Handlungskompetenz im Umgang mit im Erwachsenenalter von sexueller Gewalt betroffenen Klient*innen. Das Blockmodul wird in enger Zusammenarbeit mit Sozialarbeitenden aus der Praxis durchgeführt. Es wird so auf ideale Weise das Wissen und Know-how der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und aktuelle Praxiserfahrungen von auf die Beratung von Opfern sexueller Gewalt spezialisierter Fachpersonen miteinander verschränkt und für die Ausbildung nutzbar gemacht.
- Leistungsnachweis
Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
- Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen
Fach- und Methodenkompetenz
- Fähigkeit zur Prozessgestaltung
Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Kooperation
Selbstkompetenz
- Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion
- Voraussetzung
Das Modul startet mit einer Auseinandersetzung über die gesellschaftliche Dimension sexuellere Gewalt. Themen wie Rape Culture, gesellschaftlicher Diskurs über sexuelle Gewalt sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen werden thematisiert. Die Studierenden setzen sich mit den psychischen und sozialen Auswirkungen sexueller Gewalt auseinander. Sie erwerben sich Wissen zu den rechtlichen Grundlagen, die für die Beratung von sexueller Gewalt Betroffenen relevant sind. Im zweiten Teil der Woche wird die Aufmerksamkeit auf die Ermöglichung nachhaltiger Problemlösungsprozesse durch professionelles Handeln und Beraten bei sexueller Gewalt gerichtet. Dabei wird es sowohl um die Auseinandersetzung mit einer adäquaten fachlichen Haltung und einem professionellen Umgang mit eigenen Emotionen und Grenzen gehen, als auch um Anforderungen an die Gesprächsführung und die Gestaltung von Hilfeprozessen in Kooperation mit der Klientel und anderen professionellen Leistungserbringenden. Da Sozialarbeitende in allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit mit Klient*innen konfrontiert sein können, die sexuelle Gewalt erfahren haben, wird der Fokus in erster Linie auf Anforderungen professionellen Handelns bei sexueller Gewalt in Feldern der Sozialen Arbeit gerichtet, die nicht auf diese Thematik spezialisiert sind.
- Empfehlung
Fachliche Inputs, Gruppenarbeiten, Übungen an Fallbeispielen, Rollenspiele
- Literatur
Empfehlung:
BA1301 Professionelles Handeln: Grundlagen
BA1302 Methodisches Handeln: Grundlagen
oder BA106 Grundlagen des professionellen Handelns und BA107 Kooperative Prozessgestaltung
- Modulinhalte
- Nach einer Einführung in die Thematik der sexuellen Gewalt und damit verbundene psychische, soziale und rechtliche Aspekte wird die Aufmerksamkeit auf die Ermöglichung nachhaltiger Problemlösungsprozesse durch professionelles Handeln und Beraten bei sexueller Gewalt gerichtet. Dabei wird es sowohl um die Auseinandersetzung mit einer adäquaten fachlichen Haltung und einem professionellen Umgang mit eigenen Emotionen und Grenzen gehen, als auch um Anforderungen an die Gesprächsführung und die Gestaltung von Hilfeprozessen in Kooperation mit der Klientel und anderen professionellen Leistungserbringenden. Da Sozialarbeitende in allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit mit Klient*innen konfrontiert sein können, die sexuelle Gewalt erfahren haben, wird der Fokus in erster Linie auf Anforderungen professionellen Handelns bei sexueller Gewalt in Feldern der Sozialen Arbeit gerichtet, die nicht auf diese Thematik spezialisiert sind. Darüber hinaus soll in der Blockwoche ein Einblick in die Arbeitsweise von Beratungsstellen ermöglicht werden, die auf die Beratung von Opfern sexueller Gewalt spezialisiert sind.
- Fach- und Methodenkomptenz
2er-Skala
- Selbstkompetenz
Wird online zur Verfügung gestellt.
- Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Kooperation
- Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen - Bemerkungen
01.06.2026 - 05.06.2026