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Module
BA7029 Mehr Krise als System

BA7029 Mehr Krise als System

Nummer
07029
Leitung
Marisa Gawron, +41 62 957 27 68, marisa.gawron@fhnw.ch
ECTS
3.0
Unterrichtssprache
Deutsch
Methodik und Didaktik

Während andere sie diagnostizieren, managen oder strategisch umschiffen, sitzen wir mitten zwischen individuellen Lebensbrüchen, strukturellen Zumutungen und politischen Kurzschlüssen. Für die Soziale Arbeit ist Krise kein Ausnahmezustand, sondern Alltag.

Wir arbeiten dort, wo Systeme knirschen, Sicherheiten erodieren und Zuständigkeiten diffus werden. Nicht, weil wir das Chaos lieben, sondern weil jemand da sein muss, wenn einfache Lösungen nicht halten können, was sie versprechen.

Leistungsnachweis

Fachwissen

  • Historisch-systematisches Wissen und Theorien der Sozialen Arbeit
  • Gesellschaftstheorien und Gesellschaftssysteme
  • Theorien kommunikativen, ethischen und reflexiven Handelns
  • Wissenschaftstheorien und Methodologie


Selbstkompetenz

  • Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion
Voraussetzung

Das Modul untersucht, wie professionelle Haltung und Handlungsspielräume in komplexen und widersprüchlichen Kontexten entstehen und gestaltet werden können. Ausgangspunkt bilden zentrale historische Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit sowie ihre Einbettung in gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse.  Darauf aufbauend analysieren wir aktuelle Transformationsprozesse – insbesondere Ökonomisierung, Digitalisierung, ökologische Krisen und soziale Ungleichheit – und diskutieren deren Bedeutung für professionelle Praxis. Theoretische Zugänge (z. B. kritische Gesellschaftstheorien, Professions- und Organisationstheorien) werden mit historischen Zugängen und autosoziobiographischen Reflexionsmethoden verknüpft. 


Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis der eigenen Position innerhalb gegenwärtiger Veränderungsprozesse zu entwickeln und eine zukunftsfähige professionelle Haltung - die Uncertainty Competence - auszubilden, die Unsicherheit reflektiert, Ambivalenzen aushält und verantwortungsbewusste Praxis ermöglicht.

Empfehlung

Das Modul kombiniert historische und theoretische Inputs, kritische Diskussionen, praxeologische Analysen, autosoziobiographisches Schreiben sowie spekulative Zukunftsentwürfe. Die Verbindung von Analyse, Reflexion und explorativen Methoden eröffnet sowohl theoretische Vertiefung als auch die Entwicklung praxisrelevanter Zukunftsperspektiven.

Literatur

BA1101

Fach- und Methodenkompetenz

2er-Skala

Selbstkompetenz

Wird vor Modulstart auf Moodle abgelegt.


Literatur (Auswahl):

  • Bock, A./ Macgilchrist, F./ Rabenstein, K./ Wagener-Böck, N. (2024).
  • Emprechtinger, J.,/Richter, M. (2025).
  • Hauss, G.,/Ziegler, B. (2010).
  • Horsell, C. (2024).
  • Maeder, U. (2021).
  • Thiersch, H. (2014).
  • Uphoff, A./Duff, D./Fleischlin, P. (2026).
  • Uphoff, A. (2025).
  • Wendt, W.R. (2022).


Podcasts:

  • Future Histories (Van Dyk; Dörre)
  • Sternstunde Philosophie (Feyerabend)


Filme:

  • The Power of Utopia (2023)
  • Wisdom of Happiness (2024)
Bemerkungen

Das Modul wird von Anne Uphoff, M.A. Soziale Arbeit und Doktorandin in Sozialer Arbeit an der Universität Fribourg, geleitet. Bei Fragen zum Modul wenden Sie sich gerne direkt an Frau Uphoff: anne.uphoff@unifr.ch

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