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Anrechnung von nicht-formalen und informellen Vorleistungen

Für eine Anrechnung müssen Sie nachweisen, dass Sie die für die Studiengänge definierten Kompetenzziele bereits im Rahmen von nicht formalen oder informellen Bildungsleistungen erworben haben.

Unter nicht formaler Bildung sind in diesem Verfahren Weiterbildungen im Sinne von organisierten Kursen mit Lernprogrammen und einer definierten Lehr-Lern-Beziehung zu verstehen. Informelle Bildung findet ausserhalb strukturierter Bildung statt und wird individuell gestaltet. Sie kann bewusst (zum Beispiel durch das Lesen von Fachliteratur) oder unbewusst (beispielsweise durch Erfahrung) erworben werden.

Ein Antrag auf Anrechnung von nicht-formal und informell erworbenen Bildungsleistungen bedingt, dass Sie sich mit Ihren eigenen Kompetenzen auseinandersetzen, diese in einem Fliesstext beschreiben und nach Möglichkeit mit Nachweisdokumenten (Arbeitszeugnissen, Weiterbildungsbestätigungen etc.) plausibilisieren. Die von Ihnen beschriebenen Kompetenzen müssen nachvollziehbar aufzeigen, dass Sie bereits über die Kompetenzen verfügen, die in einer bestimmten Modulgruppe vermittelt werden.

Welche Vorleistungen können angerechnet werden?

Für die Anrechnung kommen Bildungsleistungen infrage, die im pädagogischen, sozialen oder beratenden Fachgebiet angesiedelt und/oder fachlicher beziehungsweise fachwissenschaftlicher Ausrichtung sind:

  • Erwachsenenbildung
  • Gesprächsführung
  • Kaderausbildung in Militär, Zivilschutz und Zivildienst
  • fachliche Zusatzqualifikationen
  • familiäre Tätigkeiten in Erziehung und Betreuung
  • Unterrichtstätigkeit, die nicht auf der Zielstufe ausgeübt wurde
  • ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Sport, Kultur, Politik, NGO
  • Freizeitaktivitäten in Literaturgruppen, im handwerklichen und/oder gestalterischen Bereich, in Sport, Kultur etc.

Anrechnung von nicht-formalem und informellem Kompetenzerwerb

Anrechnungsberechtigte Personen

  • Mindestalter 30 Jahre (Stichtag 01.09. vor Studienbeginn)
  • formale Studienzulassung (= nicht via Zulassungsverfahren [Quereinstieg] zum Studium  zugelassen)
  • Nachweis einer Berufstätigkeit im Umfang von mindestens 300 Stellenprozent verteilt auf einen Zeitraum von maximal 7 Jahren

Studiengänge mit der Möglichkeit auf Anrechnung

  • Kindergarten-/Unterstufe
  • Primarstufe
  • Sekundarstufe I

Anrechnungsumfang

Für die Kindergarten-/Unterstufe sowie für die Primarstufe können Sie sich maximal 60 ECTS anrechnen lassen. Für die Sekundarstufe I (integriert und konsekutiv) sind das Maximum 67.5 ECTS.

Kosten/Eingabefrist

CHF 1050.-
Anrechnungsgesuche sind möglich nach erfolgter Anmeldung zum Studium bis spätestens 1. September (bei einem Studienbeginn im Herbstsemester), resp. 1. Februar (bei einem Studienbeginn im Frühjahrssemester).

So stellen Sie einen Antrag zur Anrechnung Ihrer Vorleistungen

Wichtige Hinweise

  • Für die Bearbeitung des Gesuchs "Anrechnung von nicht-formalen / informellen Vorleistungen" wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 1050.- verrechnet.
  • Falls Sie Unterstützung bei der Zusammenstellung des Gesuches und/oder der Beschreibung und Begründung der Kompetenzen benötigen, können sie sich an Monika Tschopp vom Institut Weiterbildung und Beratung wenden (monika.tschopp@fhnw.ch). Diese Beratung ist kostenpflichtig.
  • Das Gesuch um Anrechnung von Studien- und Bildungsleistungen gilt nicht als Anmeldung zum Studiengang.
  • Nicht unterzeichnete, nicht korrekt oder unvollständig eingereichte Gesuche werden an die Gesuchstellerin/den Gesuchsteller retourniert.
  • Im Gesuch bitte keine Ordner, Heftklammern und keine doppelseitigen Dokumente verwenden.
  • Die Bearbeitung der Gesuche erfolgt in der Regel innert 6 bis 18 Wochen. 

Kontakt

Bei Fragen hilft Ihnen die Studienberatung gerne weiter:
Sekretariat der Studienberatung
T +41 56 202 72 60  
studienberatung.ph@fhnw.ch

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