Komfortzone verlassen – neue Kompetenzen entwickelt
Helena Tomme aus Belgien absolvierte ein Auslandssemester an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW in Olten, wo sie wertvolle Erfahrungen machen und spannende Abenteuer erleben durfte.
- Studium: Bachelor of Science in Angewandter Psychologie
- Hochschule: VIVES University of Applied Sciences, Campus Kortrijk in Belgien
- Auslandssemester an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW (Februar - Juni 2025)
Helena, warum hast du dich für ein Auslandssemester an der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW entschieden?
Das Studienangebot entspricht genau dem, was ich gesucht hatte: eine gute Kombination aus Psychologie und Wirtschaft. Es bietet einen breiten Blick auf die menschliche Seite der Geschäftswelt. Die FHNW erschien mir zudem als eine moderne, international ausgerichtete Hochschule, was mich sehr angesprochen hat.
Auch die Lehrmethoden sind sehr abwechslungsreich: Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Workshops, Praxisbeispiele usw. Das ist mir persönlich sehr wichtig.
Wie unterscheidet sich der Studienalltag an der FHNW von dem an deiner Hochschule in Belgien?
Insgesamt ist das Studierendenleben an der FHNW dem in Belgien ziemlich ähnlich. Ich hatte ungefähr gleich viele Unterrichtsstunden pro Woche. Auch die Anzahl der Aufgaben, der Schwierigkeitsgrad der Prüfungen und der Prüfungszeitraum waren vergleichbar. Das hat mich sehr gefreut, denn so konnte ich meine gewohnten Lernmethoden beibehalten. :)
Gibt es ein besonderes Highlight, von dem du erzählen möchtest?
Ich könnte viele Seiten mit Highlights aus dieser Zeit füllen, entscheide mich hier aber für die «Welcome Days» am Campus in Olten. Diese waren sehr wertvoll: An zwei Tagen lernte man alle internationalen Studierenden kennen, die am Campus studierten. Das hat mir (und vielen anderen) viel Stress genommen und war der perfekte Eisbrecher für das restliche Semester.
Gibt es etwas, womit du Schwierigkeiten hattest?
Das Schweizerdeutsch! Ich hatte unterschätzt, wie sehr sich diese Sprache vom Hochdeutschen unterscheidet. Ich hatte zwar schon eine Basis im Hochdeutschen, als ich in der Schweiz ankam, aber das hat es nicht unbedingt leichter gemacht, das Schweizerdeutsch zu verstehen.
Trotzdem freuen sich alle immer, wenn man versucht, Deutsch zu sprechen – und die Leute wechseln schnell ins Hochdeutsch oder Englische, um sich gut verständigen zu können. Das ist wirklich sehr sympathisch!
Was hast du in deiner Freizeit unternommen?
Ich war in meiner Freizeit vor allem aktiv: Ich habe mich Laufgruppen in Olten angeschlossen, bin mit Freunden wandern gegangen oder habe die Umgebung zu Fuss erkundet. Ab und zu sind wir auch ausgegangen, haben an der Aare gelegen oder das Schwimmbad besucht. Wir haben viele Städte in der Schweiz besucht – dafür liegt Olten wirklich ideal!
Welchen Vorteil bringt deiner Meinung nach ein Auslandaufenthalt während des Studiums?
Es ist unglaublich schön, im Nachhinein zu erkennen, wie viele Abenteuer, Erfahrungen und Erinnerungen man in so kurzer Zeit sammeln kann. Man lernt nicht nur viel über sich selbst, sondern auch über andere, das Land und das eigene Studium. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Schweiz in dieser Zeit mein Zuhause nennen durfte.
Man entwickelt so viele neue Fähigkeiten, nicht nur sprachlich, sondern auch soziale Kompetenzen. Man lernt, seine Komfortzone zu verlassen und sich an eine völlig neue Umgebung anzupassen. Das macht einen flexibler, kommunikativer und erweitert den Blick auf die Welt. All das sind natürlich wertvolle Qualitäten für das spätere Berufsleben. Es ist eine Erfahrung, die ich in vielerlei Hinsicht mein ganzes Leben lang mitnehmen werde. :)
Hast du einen Tipp für Studierende, die sich für ein Austauschsemester an der FHNW interessieren?
Nicht zu viel nachdenken – einfach ins Abenteuer springen! Man kann nur dazulernen.
Ein Auslandaufenthalt bietet die einmalige Gelegenheit, während des Studiums Fachwissen in einer anderen Hochschulumgebung zu vertiefen sowie sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu erweitern. Alle Informationen finden Sie auf der Webseite.





