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Ethnographische Forschung – Anwendungsfelder, Potenziale und Herausforderungen

Vorgestellt werden zwei Varianten ethnographischer Forschung (lebensweltlich vs. alltagssoziologisch) und deren analytischen Ziele (Verstehen vs. Befremden). Herausgestellt wird dabei, dass sich sehr unterschiedliche methodische Anforderungen und forschungspraktische Fragen stellen, wenn man etwa «aus Perspektive von Akteurinnen und Akteuren» forschen und deren Perspektiven auf ihre Lebenswelten verstehen möchte oder aber die praktische Herstellung von Wirklichkeiten oder eines Alltagsgeschehens de-/rekonstruieren möchte.

Erarbeitet wird, für welche Forschungsfragen sich die Ethnographie eignet und welche Potenziale beide Varianten der Ethnographie bieten können.Wie ethnographische Daten erhoben und wie sie ausgewertet werden können, steht im Zentrum des forschungspraktischen Teils des Workshops. Hier werden konkrete forschungspraktische Vorschläge gemacht wie auch typische Elemente des ethnographischen Forschungsprozesses aufgezeigt.
Im methodenreflexiven Teil des Wirkshops werden grundlegende methodologische Herausforderungen ethnographischer Forschung dargestellt und ein Ausblick auf die analytischen Grenzen von teilnehmenden Beobachtungsverfahren und die Potenziale einer methodenpluralen Ethnographie gegeben.
Im Workshop soll darüber hinaus an den konkreten Forschungsvorhaben der Workshop-Teilnehmer*innen gearbeitet werden. Dabei kann es – je nach Interesse und Bedarf – nicht nur um die gemeinsame Interpretation von bereits erhobenem ethnographischen Datenmaterial gehen. Gegenstand einer kollegialen Beratung können etwa auch Fragen der (Weiter-)Entwicklung der Fragestellung, einer angemessenen Theoretisierung empirischer Erkenntnisse, den im Forschungsprozess erforderlichen Selektionsentscheiden und das Ausloten methodischer Alternativen sein.

Ziele des Kurses

Die Teilnehmenden des forschungspraktisch und methodenreflexiv ausgerichteten Workshops bekommen fundierte Einblicke in methodische, methodologische und gegenstandstheoretische Fragen Ethnographie.

Arbeitsweise im Kurs

Inputreferate, Übungen zur Datenerhebung und -auswertung, kollegiale Projektberatung.

Voraussetzungen

Keine.
Dieser Methodenkurs ist Teil des Angebots «Methodenwoche 2021».
 

Zielpublikum

Dozierende an Hochschulen, Mittelbau-Angestellte

Bemerkung

Detailinformationen zur Kursgebühr

Zweitägige Kurse
  • Allgemeine Gebühr CHF 300.00
  • Doktorierende CHF 200.00

Dreitägige Kurse

  • Allgemeine Gebühr CHF 400.00
  • Doktorierende CHF 300.00

Bitte geben Sie bei der Anmeldung im Feld «Bemerkungen» an, welche Preiskategorie (allgemein vs. Doktorierende) auf Sie zutrifft.
Wichtig! Bei der Anmeldebestätigung wird automatisch der Preis der allgemeinen Gebühr aufgeführt. Die Rechnungsstellung erfolgt dann aber anhand der für Sie geltenden Preiskategorie.

Preis

CHF 400.00

Kursleitung

Kuhn Melanie, Prof. Dr., Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildung und Ungleichheit, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Anmeldung

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Standort

Institut Weiterbildung und Beratung, Brugg-Windisch

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Pädagogische Hochschule Institut Weiterbildung und Beratung, Raum 6.2B03 Bahnhofstrasse 6 5210 Windisch

Institut Weiterbildung und Beratung, Solothurn

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Pädagogische Hochschule – Institut Weiterbildung und Beratung Obere Sternengasse 7 4502 Solothurn
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