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CAS Behinderung und Entwicklung

Die Alltagsbegleitung von Menschen mit schweren mehrfachen Behinderungen bedarf spezielle Beziehungs- und Aktivitätsangebote, Strukturen und Methoden. Sie erwerben Grundlagen und Methoden um Menschen mit schweren Behinderungen kooperativ zu begleiten und zu unterstützten.

Die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit (schweren) Beeinträchtigungen auf ihrem Lebensweg, in ihrer Entwicklung und ihrer Bildung ist im hohen Masse davon abhängig, wie der Alltag gestaltet ist und die Entwicklungsprozesse unterstützt werden. Dafür ist einerseits Wissen zu entwicklungstheoretischen Grundlagen notwendig, um fachlich und reflektiert handeln zu können. Andererseits benötigt es Methoden für eine kooperative und professionelle Alltagsgestaltung.
Das Erleben, Handeln und Lernen der Menschen im Kontext von (schweren) Behinderungen ist bezogen auf das Hier und Jetzt des Lebensalltags. Wie alle Menschen haben sie Bedürfnisse nach Autonomie, Partizipation und Kooperation. Ihre Lebenswelt und Alltagsbegleitung fordern allerdings spezielle Beziehungs- und Aktivitätsangebote, Strukturen und Methoden, damit dieser Alltag sinnstiftend und entwicklungsorientiert wirkt.
Die zentralen Inhalte dieses CAS-Programms «Behinderung und Entwicklung» fokussieren die Alltagsgestaltung, die Prozessorientierung und die entwicklungstheoretischen Grundlagen. Die Ziele dabei sind das professionelle Handeln, Kooperation, Teilhabe und Autonomie.
Es wird an Beispielen aus der Praxis der Teilnehmenden gearbeitet. Die Integration der Inhalte in den beruflichen Alltag der Teilnehmenden gilt als Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des CAS-Programms. Im Abschlussmodul erarbeiten die Teilnehmenden anhand ihres Praxisbeispiels eine Handlungsplanung mit dem Fokus, die Lebenswelt mit einem Menschen mit Beeinträchtigungen kooperativ zu gestalten. Der Leistungsnachweis wird in schriftlicher Form dokumentiert bei der CAS-Leitung eingereicht. Der Leistungsnachweis wird mit einem individuell und massgeschneiderten blended-Learning-Modul begleitet.

Zielpublikum

Dieses CAS-Programm «Behinderung und Entwicklung» richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Wohnen, Tagesstruktur, Therapie oder Schule, die gemeinsam mit Menschen mit (schweren) Beeinträchtigungen Lebenswelten gestalten.

Struktur

Berufsbegleitend, insgesamt Kontaktstudium:
16 Kurstage à 8 Lektionen aufgeteilt in:

  • 2 Pflichtmodule (buk-Module G und Modul A) sowie
  • 2 Wahlpflichtmodule (Auswahl aus buk-Module E, K und S).
  • Zusätzlich sind 2 individuell gewählte Weiterbildungstage von anderen Anbietern auszuweisen


Begleitetes Selbststudium sowie selbstorganisiertes Lernen, inkl. Leistungsnachweis:

  • 1 Pflichtmodul «Abschlussmodul Behinderung und Entwicklung» mit individueller Lernbegleitung/Feedback und Hospitationen

Zulassung

Die Zulassung der Teilnehmenden zum Abschlussmodul des CAS-Programms «Behinderung und Entwicklung» erfolgt grundsätzlich im Rahmen eines formalen Aufnahmeverfahrens. Abschluss einer Hochschule, Höheren Fachschule, Fachschule oder Nachweis einer gleichwertigen Ausbildung. Ausnahmen sind im Rahmen eines Äquivalenzverfahrens möglich. Dazu reichen die Interessentinnen und Interessenten einen tabellarischen Lebenslauf, Ausbildungs-Zeugnis(-se) sowie ein Motivationsschreiben in der Weiterbildungsadministration ein. Nach der Prüfung der Aufnahmekriterien durch die CAS-Leitung erfolgt die Aufnahme zum CAS-Programm.
Die besuchten buk-Module und externen Kurstage werden in der Regel bis fünf Jahre rückwirkend anerkannt.

Weitere Informationen

Download Detailprogramm

Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten.
Das CAS-Programm wurde zuletzt unter dem Namen CAS Schwere Behinderung - Lebenswelten kooperativ gestalten durchgeführt.

Anmeldung

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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