Ein intensiver Start ins Studienjahr 26/27!
Mit 13 Vorträgen sind wir im Rahmen eines eintägigen Symposiums in unser Jahresthema ‹STAYING COOL› gestartet.
Inputs aus der aktuellen Forschung – unter anderem aus den Bereichen Stadtforschung, Architekturgeschichte, Epidemiologie, Umweltwissenschaften, Landschafts- und Raumplanung, Gebäudetechnologie und klimagerechtes Entwerfen – haben eine gemeinsame fachliche Grundlage geschaffen. Best-Practice-Beispiele zeigten, wie klimagerechtes Entwerfen konkret aussehen kann.
Nun freuen wir uns auf ein ebenso intensives ‹STAYING COOL›-Jahr und auf die übergeordnete Frage nach dem Transformationspotenzial unserer Städte angesichts steigender Temperaturen und einer wachsenden Weltbevölkerung.
Danke an alle Referierenden und Mitwirkenden, die dieses Symposium mit ihren Vorträgen und ihrer Unterstützung möglich gemacht haben!
Besten Dank u.a. an
Prof. Dr. Sascha Roesler, USI Mendrisio
Prof. Daniel A. Barber, TU Eindhoven
Dr. Martina Ragettli, Swiss TPH
Alice Guilbert, Universität Genf
Prof. Dr. Martin Berchtold, RPTU Kaiserslautern
Martina Hügi
Dr. Carlo W. Becker, bgmr Landschaftsarchitekten
Bettina Walch, Asphaltknackerinnen
Emma Thomas, Sara Ellenberger Vaner, Mein Baum dein Baum
Jascha van Gogh, Verein Dachbegrünung
Prof. Matthias Rudolph, Transsolar
Niklaus Graber, Graber und Steiger Architekten
Jun. Prof. Christina Köchling, Felgendreher Olfs Köchling
Prof. Dr. Christian Janecke, HFG Offenbach
Diese Aktivität ist Teil der Europäischen Hochschulallianz ChallengeEU und wird von Movetia mitfinanziert.
Impressionen
Zeitgemässe Entwürfe für die erhitzte Stadt
Der architektonische Diskurs hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Aktuelle Debatten werden von zukunftsfähigen Konstruktionsweisen, der Reduktion grauer und fossiler Energien sowie dem Um- und Weiterbauen geprägt. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass die globalen Temperaturen weiter steigen werden – unabhängig davon, wie schnell Bauwirtschaft und Gesellschaft nachhaltiger werden. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob sich das Klima verändert, sondern wie stark und wie schnell dies geschehen wird.
Besonders Städte sind von der Erwärmung betroffen. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen für die Architektur: Wie können wir auf steigende Temperaturen reagieren und gleichzeitig lebenswerte, soziale und gerechte Räume für eine wachsende Stadtbevölkerung schaffen?
Unser Ziel muss es sein, Städte als adaptiven, gebauten Lebensraum zu denken. Gefragt sind Entwürfe, die das transformative Potenzial für ein neues ökologisches und soziales Gleichgewicht ausloten. Dabei können tradierte Methoden mit innovativen Technologien verbunden werden, um Räume zu gestalten, die zukunftsfähig, inklusiv und resilient sind.
Denn die gute Nachricht lautet: Als interdisziplinäre Hochschule verfügen wir über Handlungsspielräume, um der Überhitzung der Städte aktiv zu begegnen und gemeinsam neue Werkzeuge für die Stadt der Zukunft zu entwickeln.























