Wasserhaushaltsbilanz und ldentifizierung von Schmutzwasserquellen mit hochaufgelösten Daten für eine moderne Siedlungswasserwirtschaft
Zusammenfassung
Kurzbeschrieb:
Diese praxisnahen Untersuchungen sollen einen Beitrag zur zukunftsorientierten Siedlungsentwässerung und zum Gewässerschutz vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Klimawandels leisten. Dafür wird, in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich (Entsorgung + Recycling Zürich, ERZ), für ein ausgesuchtes Pilotgebiet (Zürich‐Nord) mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung der Wasserhaushalt des Entwässerungssystems bestimmt und ein Werkzeug zur Lokalisierung von Schadstoffquellen ausgearbeitet. Mit neuen Ansätzen werden hochaufgelöste Eingabedaten (Niederschlag, Temperatur, Wasserverbrauch, Luftbilder, etc.) zur Bestimmung von Versiegelungsgraden, Oberflächen und Vegetation für hydrologische Modelle verwendet und anschliessend mit einem hydrodynamischen Kanalnetzmodell gekoppelt. Hierbei werden die einzelnen Schritte jeweils mit einfachen Methoden (d.h. «basic»), herkömmlichen Methoden (d.h. «status‐quo») und neuen Methoden mit hochaufgelösten Daten (d.h. «Innovation») durchgeführt und miteinander verglichen.
Pilotgebiet:
Einzugsgebiet der ehemaligen ARA Glatt (Zürich Nord). Mischkanalisation, ca. 4200 Haltungsflächen. Bevölkerung ca. 102'600 Einwohner.
Ziel:
Entscheidungsträger und Planer sollen die entwickelten Methoden nachvollziehen und auf ihre eigene Datenlage anpassen können. Jeder Arbeitsschritt wird in zwei Komplexitätsstufen dokumentiert und die Ergebnisse verglichen:
- «Status quo» – heute übliche Praxis, Literaturwerte, minimaler Datenaufwand
- «Innovation» – hochaufgelöste Daten, räumlich-zeitlich differenziert
Umsetzung

Publikationen
- t.b.d.
Projektpartner
- Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ)
- Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Kontakt

Prof. Dr. Henning Lebrenz M.Sc.
- Telefon
- +41 61 228 55 64
- henning.lebrenz@fhnw.ch


