WISDOmS: «Wasserhaushaltsbilanz und Identifizierung von Schmutzwasserquellen mit hochaufgelösten Daten für eine moderne Siedlungswasserwirtschaft»
Zielsetzung
Ausgangslage:
Die Planung und der Betrieb von Siedlungsentwässerungsystemen basiert oft noch auf Berechnungsmethoden, deren Datengrundlage und Auswertungen aus dem letzten Jahrhundert stammen. Inzwischen werden aber riesige Datenmengen erfasst, es stehen neue Messsysteme und Computer mit entsprechender Rechenleistung zur Verfügung. Ausserdem wurden viele neue Methoden und Ansätze in der Wissenschaft entwickelt. Diese "neuen" Werkzeuge erlauben eine detaillierte, zielgerichtete Planung und Betrieb der Entwässerungssysteme und somit eine zukunftsorientierten Siedlungsentwässerung. Diese ist für den Gewässerschutz, vor dem Hintergrund des Klimawandel und die enstehenden, potentiellen Kosten, ein elementarer Baustein.
Zielgruppe und Inhalte der webpage:
Diese webpage soll Planern, Betreibern, Entscheidungsträger und interessierten Personen einen Einblick, das Verständnis, die Vorteile, aber auch die Grenzen von modernen Methoden vermitteln. Die einzelnen Arbeitsschritte werden nachvollziehbar dargestellt, die notwendige Datengrundlage und Datenaufbereitung aufgeführt und die Ergebnisse beschrieben. Hierbei wird jeder Arbeitsschritt in zwei Komplexitätsstufen dokumentiert:
- «Status quo» – heute übliche Praxis (z.B. Literaturwerte, Methodiken)
- «Innovation» – hochaufgelöste Daten in Raum und Zeit
Ziel dieses Projektes ist es, das Potenzial der modernen Methoden darzustellen, nicht aber ein perfektes Modell für das Untersuchungsgebiet zu entwickeln.
Untersuchungsgebiet:
Das Untersuchungsgebiet dieses Projektes ist das Entwässerungssystem "Zürich Nord", d.h. das Einzugsgebiet der ehemaligen ARA Glatt mit einer Mischkanalisation, die ca. 4200 Haltungsflächen umfasst und im dem ca. 102'600 Einwohner leben.
Projektpartner :
- Entsorgung + Recylcing Zürich (ERZ) ... als Finanzierungs- und Untersuchungspartner
- Bundesamt für Umwelt (BAFU) ... als Finanzierungspartner
Arbeitsschritte
Im Folgenden sind die einzelnen Arbeitsschritte, deren Inputdaten, die angewandeten Methoden («Status quo» und «Innovation») und deren Ergebnisse und Erkentnisse aufgeführt.








