An der Winter School Entrepreneurship 2026 entwickeln 50 Studierende elf innovative Startup-Ideen
Während viele Studierende die Zeit zwischen zwei anspruchsvollen Semestern für eine Pause nutzten, entschieden sich 50 engagierte Studierende aus fünf Hochschulen der FHNW – Wirtschaft, Technik und Umwelt, Informatik, Life Sciences und Angewandte Psychologie – für eine besondere Herausforderung: die Winter School Entrepreneurship 2026.
Während einer intensiven Woche durchliefen die Teilnehmenden den gesamten unternehmerischen Prozess – von der Entwicklung erster Geschäftsideen und Businessmodelle über Markt- und Kundenanalysen bis hin zur Ausarbeitung von Strategien und überzeugenden Pitch-Präsentationen. Den Abschluss bildete am Freitag ein Pitch bei Feldschlösschen in Rheinfelden, bei dem die Teams ihre Startup-Ideen vorstellten und wertvolles Feedback erhielten.
Ein besonderer Schwerpunkt der Winter School lag auf der interdisziplinären Zusammenarbeit. Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen arbeiteten gemeinsam in Teams und profitierten von vielfältigen Perspektiven und komplementärem Fachwissen. Diese Zusammenarbeit ermöglichte innovative Lösungsansätze und zeigte, wie wichtig unterschiedliche Denkweisen für erfolgreiche Innovation sind.
Die Teilnehmenden entwickelten insgesamt elf vielversprechende Startup-Ideen aus verschiedenen Branchen, darunter Lösungen für die Gesundheitsbranche, innovative Konzepte im Bereich Nahrungsergänzung, Anwendungen in der Landwirtschaft sowie digitale Plattformen zur Vermittlung von Fachkräften.
Ein zentraler Bestandteil des Programms war der starke Praxisbezug. Erfahrene Gründer:innen teilten offen ihre persönlichen Erfahrungen und gaben authentische Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Unternehmertums. Besonders wertvoll war für viele Studierende der offene Umgang mit Rückschlägen und gescheiterten Projekten, der zeigte, dass Scheitern ein natürlicher Teil des Innovationsprozesses ist.
Die Teilnehmenden hoben insbesondere den Austausch mit Unternehmer:innen sowie den hohen Praxisanteil hervor. Das Programm half vielen, Berührungsängste gegenüber einer eigenen Gründung abzubauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Neben unternehmerischem Fachwissen stärkten die Studierenden wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation, Entscheidungsfähigkeit und Präsentation, die für ihre zukünftigen beruflichen Wege von grosser Bedeutung sind.
Mit dem Abschluss der Winter School beginnt für viele Teams nun die nächste Phase: die Weiterentwicklung ihrer Ideen durch die Erstellung eines Minimum Viable Product (MVP), um ihre Konzepte zu testen und weiter zu verfeinern.
Darüber hinaus stehen den Studierenden verschiedene Fördermöglichkeiten offen. Viele Teams haben die Möglichkeit, ihre Ideen im Rahmen von Startup-Förderprogrammen weiterzuentwickeln. Zudem bietet das ImpactLab der Hochschule für Wirtschaft FHNW Studierenden die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen über ein ganzes Semester hinweg gezielt umzusetzen und weiterzuentwickeln.
Die Winter School Entrepreneurship 2026 zeigt eindrücklich, wie Studierende an der FHNW aktiv dabei unterstützt werden, unternehmerische Kompetenzen zu entwickeln, innovative Ideen zu realisieren und ihre eigenen Projekte in Richtung Gründung voranzubringen. Für viele Teilnehmende war diese Woche nicht nur eine intensive Lernerfahrung, sondern der Beginn ihrer unternehmerischen Reise.

