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Soziale Vernetzung von Gig Workers in der Plattform-Economy

«Gig Work» steht für eine neue flexible Arbeitsform und ist ein Ergebnis der Digitalisierung der Arbeitswelt.

Plattformen im Internet vermitteln kurzfristige Arbeitsaufträge zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, den sog. «Gig Workers». Gig Workers haben keine feste Anstellung bei den Plattformen, sie akquirieren laufend neue Aufträge, für die sie nach Ausführung bezahlt werden. Typische Arbeitsaufträge finden sich in den Bereichen Transport und Logistik, Event und Promotion, Gastronomie und Service, kaufmännische Tätigkeiten, Detailhandel und Luftverkehr.

Die Vermittlung der Arbeitsaufträge erfolgt virtuell und vollautomatisch mittels Matchingalgorithmus auf Internetplattformen. In sehr kurzer Zeit können Jobs und Gig Workers zusammengebracht werden. Für Arbeitnehmende, Auftraggeber und Plattformunternehmen bestehen in dieser neuen Arbeitsform verschiedene Herausforderungen. Für Plattformen ist es wichtig, die Zuverlässigkeit der Gig Workers sicherzustellen und die Qualität ihrer Arbeit hoch zu halten, um den Auftraggebern einen verlässlichen Pool an Arbeitskräften zur Verfügung stellen zu können.

Im vorliegenden Projekt erforschen wir Aspekte der Beziehung zwischen Gig Workers und Plattformen. Untersucht werden Kommunikations- und Vernetzungsbedürfnisse der Gig Workers mit dem Ziel, ihre Identifikation und Commitment gegenüber der arbeitsvermittelnden Plattform zu stärken. Wir arbeiten im Projekt mit der Schweizer Plattform Coople Schweiz AG (Zürich) zusammen.

Durch die Verbindung von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Methoden des Data-Mining werden nach sozio-technischem Ansatz geeignete Prototypen für die Plattform entwickelt, um Gig Workers stärker miteinander zu vernetzen.

Kontakt

Jonas
Jonas Konrad Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Personalmanagement und Organisation
Telefon : +41 62 957 23 25 (Direkt)

Social Media der Hochschule für Wirtschaft FHNW

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