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Priorisierung der Projektlandschaft im Spitalumfeld

Ein Student des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen FHNW beschäftigte sich in seiner Bachelor-Thesis mit der Priorisierung der Projektlandschaft im Spitalumfeld.

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Die Ausgangslage

Spitäler befinden sich in einem sehr dynamischen Umfeld. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und dem finanziellen Druck Stand halten zu können, müssen sie sich ständig den veränderten Umwelteinflüssen sowie der technologischen und medizinischen Entwicklung anpassen. Dies führt zu einer hohen Projekt-Dichte.

Das Projektportfoliomanagement (PPM) ist gefordert, der Geschäftsleitung Instrumente und Informationen zu liefern, um die immer knapper werdenden Ressourcen in den «richtigen Projekten» einzusetzen. Das PPM liefert einen wichtigen Beitrag, dass die Geschäftsleitung den Überblick behält, die strategischen Ziele erreicht und das Unternehmen langfristig handlungsfähig und erfolgreich bleibt.

Die Projektziele

Das Projekt hatte folgende drei Hauptziele:

  • Erstellen eines unternehmensweit anwendbaren Projekt-Initiierungsprozesses
  • Erstellen eines Bewertungssystems für Projekte
  • Bereinigung und Priorisierung des aktuellen Projektportfolios

Die Zielsetzung dabei war, durch eine Fokussierung kurzfristig die Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Eine Re-Dimensionierung der Projektlandschaft war gefordert. Langfristig gesehen erhielt das Top-Management ein Führungsinstrument in die Hand, welches die unternehmensweite Steuerung der Projektlandschaft ermöglicht.

Die Vorgehensweise

Zuerst erstellte der Student einen Bewertungsprototyp, um die aktuelle Projektlandschaft zu priorisieren. Nach der Projektbewertung durch die Geschäftsleitung aufgrund von Faktoren wie Dringlichkeit und Wichtigkeit sowie einer anschliessenden Diskussion, konnte eine erste Priorisierung der Projekte erreicht werden. Aufgrund der Erkenntnisse wurde anschliessend der Initiierungsprozess sowie das Bewertungssystem ausgearbeitet und in einem iterativen Vorgehen verfeinert.

Die Ergebnisse

Der Projekt-Initiierungsprozess wurde erarbeitet und die einzelnen Prozessschritte wurden beschrieben. Das modular aufgebaute Bewertungssystem für Projekte war bereit für die Implementierung. Die Projektlandschaft wurde gemeinsam mit der Geschäftsleitung priorisiert. Erste Entscheidungen wurden aufgrund der Priorisierung bereits bei Abschluss der Bachelor-Thesis gefällt.


Die Projektarbeit zeigt ein Beispiel für die Themenvielfalt unserer Studierendenprojekte auf. Der Nutzen für die Wirtschaftspartner ist dabei oft sehr hoch.

Sind auch Sie an einer Zusammenarbeit im Rahmen von Studierendenprojekten interessiert?

Informationen dazu und weitere Praxis-Beispiele finden Sie hier.

Gern können Sie auch direkt Kontakt mit mir aufnehmen:

Dina Schachenmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, IBE
Telefon: +41 56 202 82 41
E-Mail: dina.schachenmann@fhnw.ch

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