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Nationales Netzwerk MINT-Bildung 2017–2020

Im Zeitalter von Industrie 4.0 und Digitalisierung ist die Bedeutung von technisch-naturwissenschaftlich gut ausgebildeten Personen grösser denn je. Um den steigenden Bedarf zu decken, sind unter anderem bildungspolitische Massnahmen zur Stärkung der entsprechenden Schulfächer unumgänglich.

Im Rahmen der projektgebundenen Beiträge (PgB) 2017-2020 setzen verschiedene Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen der Schweiz ein vierjähriges Programm mit dem Titel „Aufbau eines nationalen Netzwerks zur Förderung der MINT-Bildung – hochschultypenübergreifende Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen“ (kurz: Netzwerk MINT-Bildung) um.

Ziel

Ziel des Programms ist es, durch Bündelung des Know-Hows und Zusammenarbeit von technischen Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen einen Beitrag zu leisten zur Förderung der MINT-Bildung generell sowie zur Behebung des Fachkräftemangels im MINT-Bereich im Speziellen. Damit sollen mittelfristig über die Lehrpersonen das Interesse und die Freude von Kindern und Jugendlichen an MINT-Themen gesteigert werden, insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen.

Ergebnisse

In den Jahren 2017 – 2020 wurden insgesamt 27 Projekte umgesetzt, alle mit dem Ziel, die MINT-Bildung in der obligatorischen Schule durch engere Zusammenarbeit von Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen bei der Lehrpersonenbildung aufzuwerten. Die Erfahrungen zeigen: Das Ziel lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Die Herangehensweisen sind so vielfältig wie es die MINT-Thematik an sich schon ist. Manche Projekte wurden ganz neu konzipiert, andere wurden aus bereits bestehenden Projekten weiterentwickelt. Infrastrukturen wie Labors, Werkstätten etc. wurden gemeinsam genutzt und es haben sich spannende Synergien ergeben zwischen Fachdidaktik, Fachwissenschaft sowie konkreter Anwendungskompetenz und Praxisbezug. Folgende Visualisierung bildet eindrücklich die Vielfalt der Projekte und deren Ergebnissen ab:

mint-bildung-ht-fhnw-de.png

Das Programm Nationales Netzwerk MINT-Bildung wird in den Jahren 2021-24 weitergeführt und erweitert.

Weitere Informationen: Nationales Netzwerk MINT-Bildung 2021-24

Was sind «Projektgebundene Beiträge»?

Das Programm «Netzwerk MINT-Bildung» wurde ausgearbeitet im Rahmen der sogenannten Projektgebundenen Beiträge (PgB) für die laufende BFI-Periode 2017-2020. Mit diesem Finanzierungsinstrument des Bundes sollen vor allem hochschultypenübergreifende Vorhaben unterstützt werden, und zwar gemäss neuem Hochschulförderung- und Koordinationsgesetz HFKG „für Aufgaben von gesamtschweizerischer hochschulpolitischer Bedeutung“ (Art. 59 Abs. 5 HFKG). Für die BFI-Periode 2017-2020 können erstmals alle Hochschultypen (FH, PH, Uni) aus einem gemeinsamen Kredit projektgebundene Beiträge erhalten. Das Programm «Netzwerk MINT-Bildung» ist eines von 15 bewilligten Projekten für die BFI-Periode 2017-2020.

Weitere Informationen zu PgB

Kontakt

Clelia Bieler
Clelia Bieler Projektleiterin MINT-Bildung / Diversity-Beauftragte
Telefon : +41 56 202 81 75 (Direkt)
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