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«Wirklich relevant sind die Lieferketten», Hochschule für Technik und Umwelt FHNW

6.1.2025 – Hochschule für Technik und Umwelt, Hochschule für Technik und Umwelt


Ökobilanzierungen gewinnen zunehmend an Bedeutung – und werden immer komplexer. Der neue CAS Ökobilanzierung der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW vermittelt dazu spezifisches Expertenwissen. Kursleiter Prof. Dr. Grégoire Meylan erklärt im Interview, welche Rolle Ökobilanzen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft spielen und wo dabei die grössten Herausforderungen liegen.

Prof. Dr. Grégoire Meylan leitet den neuen CAS Ökobilanzierung.

Grégoire Meylan, Was ist eigentlich eine Ökobilanz?

Eine Ökobilanz, oder eine Life Cycle Assessment (LCA) ist eine Methode, um ein Produkt oder eine Dienstleistung ökologisch zu bewerten, über den ganzen Lebenszyklus hinweg. Ich möchte wissen, wann und wo die grössten Umweltauswirkungen geschehen: Welcher Teil der Lieferkette ist relevant? Was passiert bei der Entsorgung?

Können Sie uns ein Beispiel nennen?

Schauen wir uns einen Laptop an. Zunächst müssen Metalle aus der Erde gewonnen, transportiert und raffiniert werden. Daraus entstehen Komponenten, die zusammengebaut werden. Dann betrachten wir die Nutzung: Wie viel Strom braucht das Gerät? Wie lange wird es verwendet? Dann folgt die Entsorgung: Einige Teile werden vielleicht verbrannt, andere können aufgearbeitet werden. Alle diese Lebenszyklusphasen haben Auswirkungen auf die Umwelt. Man braucht Ressourcen, verursacht Emissionen, bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung.

Wieso ist das wichtig?

Wenn ein Unternehmen weiss, wo im Lebenszyklus ihres Produkts die grössten Hebel liegen, kann es dort gezielt Massnahmen ergreifen. Sieht es beispielsweise, 90% der Umweltauswirkungen liegen im Betrieb, dann ist es sinnvoll, den Stromverbrauch zu reduzieren.

Zudem können Ökobilanzen helfen, Alternativen für die gleiche Funktion zu bewerten: Ist es etwa umweltfreundlicher, eine E-Mail auf dem Laptop zu lesen oder auf dem Handy?

Wo liegen erfahrungsgemäss die grössten Hebel?

Spannenderweise zeigen Analysen oft, dass die grössten Hebel vor- oder nachgelagert sind. Man kann als Industrieunternehmen schon den Betrieb verbessern, etwa Energiespar-Glühbirnen verwenden oder schauen, dass alle Mitarbeitenden ein Elektrofahrzeug benutzen. Aber wirklich relevant sind meistens die Lieferketten und was am Ende des Lebenszyklus von Produkten geschieht.

Was ist der schwierigste Teil eine Ökobilanz?

Oft ist die grösste Herausforderung zu definieren, was man überhaupt vergleichen will, welche Funktion ich genau anschaue. Vor allem bei Dienstleistungen muss man das sehr sauber definieren. Nehmen wir noch einmal das Beispiel der Nachrichten: Ist es wirklich dasselbe, Nachrichten auf dem Laptop oder auf Papier zu lesen? Oder ein weiteres Beispiel eines Produkts. Ist ein Stuhl wirklich immer ein Stuhl? Oder haben ein Designstuhl und ein einfacher Holzstuhl eben doch nicht dieselbe Funktion?

Wie sieht es mit der Komplexität aus?

Ein Produkt wie ein Laptop ist extrem komplex, wenn man die Lieferkette betrachtet. Er besteht aus hunderten Komponenten, und jede dieser Komponenten braucht ein Modell für die Umweltauswirkungen. Beispielsweise enthält eine Komponente Kupfer. Woher kommt dieses Kupfer? Wie lang war der Transportweg? Wie wurde es abgebaut? Wie viel CO2 hat der Abbau verursacht? Wie viel Wasser wurde dabei verbraucht, wie viele Abfälle generiert? Und so weiter. Das ist etwas Detektivarbeit.

Blick von oben auf eine Laptop-Recycling-Station.
Was geschieht mit den Bestandteilen eines Laptops am Ende seines Lebenszyklus? Diese und weitere Fragen stellen sich bei einer Lebenszyklusanalyse.

Gibt es dafür Richtwerte, die man verwenden kann?

Ja, zum Glück gibt es Datenbanken, die Hintergrunddaten liefern, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Das vereinfacht die Erstellung einer Ökobilanz erheblich. Aber es gibt immer noch viel Recherchearbeit, das macht die Arbeit auch spannend.

Wie stellen Sie dabei die Datenqualität sicher?

Je nach Datenquelle ist natürlich immer ein Unsicherheitsfaktor dabei. Deshalb müssen wir also auch immer die Datenqualität bewerten: Wenn Daten etwa direkt vom Unternehmen kommen, hat sie meistens gute Qualität, bei Literaturdaten ist ein höherer Unsicherheitsfaktor dabei. Das hat einen Einfluss darauf, wie präzise das Schlussresultat ist.

Welche Umweltfaktoren fliessen in eine Ökobilanz ein?

Das ist eine wichtige Frage – und es gibt keine abschliessende Antwort darauf, denn das Thema entwickelt sich stetig weiter. Es gibt immer mehr Umwelteinflüsse, wir entdecken immer wieder neue Umweltprobleme. Es geht natürlich nicht nur um CO2-Emssionen und Klimawandel, sondern viel mehr um Wasserverbrauch, Ozonschichtabbau, Bodenfruchtbarkeit, Ressourcenknappheit, Versauerung der Ozeane, die «ewigen Chemikalien» PFAS etc.

Die FHNW lanciert den neuen CAS Ökobilanzierung. Was ist das Ziel der Weiterbildung?

Der CAS, der bereits im Februar 2025 in die erste Durchführung startet, stützt sich auf die langjährige praktische Erfahrung unserer Dozierenden. Im Fokus steht die praktische Umsetzung, die Methodik. Wir zeigen auf, wie man eine Ökobilanz durchführt und wie sie Unternehmen, Behörden und weiteren Organisationen in verschiedensten Bereichen unterstützen können. Es geht darum, dass die Teilnehmenden veröffentlichte LCAs verstehen und interpretieren können und selbst eine Screening-LCA durchführen können. Wir wollen keine Akademiker ausbilden, sondern Praktikerinnen und Praktiker, die die Methode zielgerichtet einsetzen.

An wen richtet sich der CAS?

Der CAS richtet sich einerseits an CSR- und Umweltverantwortliche von Unternehmen, die selbst Ökobilanzen durchführen möchten. Andererseits sind aber auch Personen in Unternehmen angesprochen, die solche Analysen in Auftrag geben und möglichst effizient und zielgerichtet begleiten möchten.

Welche Branchen profitieren vom Wissen zu LCA?

Ich glaube, es gibt keine Branche, in der das Thema künftig keine Rolle spielen wird. Von Themen wie Kreislaufwirtschaft und planetaren Grenzen sind alle betroffen. Hinzu kommen neue Gesetzgebungen, wie etwa die Corporate Sustainability Reporting Directive, die künftig alle Schweizer Unternehmen betrifft, die in der EU Filialen haben oder EU-Regulierungen übernehmen möchten.

Letztendlich geht es aber nicht nur darum, Gesetze einzuhalten. Die Analysen zeigen auf, wo ich beispielsweise Material oder Energie einsparen kann – sie lohnen sich also oft auch finanziell.

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