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08.03.2017 | Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung

Forschungsprojekt zur Einbindung von benachteiligten Quartieren in der Oberrheinregion

Ziel des Projekts ist es, Akteurinnen und Akteure der Sozialen Stadtentwicklung der drei Länder Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammenzubringen. Damit soll der grenzüberschreitende Praxistransfer in den Quartieren gefördert werden. Das Projekt startete im Januar 2017.

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Die Region Oberrhein umfasst das deutsch-französisch-schweizerische Grenzgebiet und misst eine Fläche von ungefähr 21’500 Quadratkilometern. Die Gegend ist reich und städtebaulich gut erschlossen, es bestehen jedoch viele Ungleichheiten in Bezug auf die soziale Durchlässigkeit, die Integration und die Chancengleichheit.

So wurden in allen drei Ländern auf verschiedenen Politikebenen soziale Stadtentwicklungsprogramme aufgelegt und zahlreiche Massnahmen umgesetzt. Trotz der Ähnlichkeit der Herausforderungen nehmen die zuständigen Verwaltungen kaum wahr, was in den beiden anderen Ländern der Oberrheinregion in diesem Bereich geschieht. So können sie nicht von neuen Ideen oder erfolgreich umgesetzten Projekten ihrer Nachbarn profitieren. Es fehlen sowohl praxisnahe Strukturen der grenzüberschreitenden Kooperation als auch übertragbare Beispiele guter Methoden und Techniken.

Projekt «MARGE – Einbindung marginalisierter Quartiere in der Oberrheinregion»
Das Projekt startet im Januar 2017 und dauert drei Jahre. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure der Sozialen Stadtentwicklung in den drei Ländern zusammenzubringen. Damit werden «Good Practice»-Beispiele gesammelt und analysiert, um den grenzüberschreitenden Praxistransfer in den Quartieren zu fördern. Im Rahmen des Projekts werden eine Internetplattform, ein Tool-Kit und eine trinationale Weiterbildung entstehen.  

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