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«Connect-Pilotprogramm» - Förderung doppelter Kompetenzprofile

Die Praxisorientierung ist ein zentrales Merkmal von Fachhochschulen. Diese kann gefördert werden, indem wissenschaftliche Mitarbeitende ihre Praxiserfahrung aktualisieren, ausbauen oder entwickeln. Das Projekt «Connect», das Ende Februar 2018 gestartet wurde, ist ein Pilot zur Förderung des doppelten Kompetenzprofils der wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, der eine Verbindung von Wissenschaft und Praxis durch Tandems ermöglicht.

Wissenschaft und Praxis vereinen

Die «Connect-Tandems» starten das gleichnamige Pilotprogramm zur Förderung des Doppelten Kompetenzprofils. In «Connect» arbeiten jeweils ein wissenschaftlicher Mitarbeiter oder eine wissenschaftliche Mitarbeiterin und eine Praxisexpertin für die Dauer von einem Jahr zusammen. Durch ein Projekt in der Organisation des Praxisexperten können Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen aus verschiedenen Blickwinkeln von Theorie und Praxis ausgetauscht werden. Dieser Connectivity-Ansatz verfolgt neben der gemeinsamen multiperspektivischen Handlungserfahrung, auch das Erkennen und Überschreiten der eigenen Kompetenzgrenzen, die zwangsläufig immer mit bewährten und standortspezifischen Sichtweisen zusammenhängen. Dadurch dass die Connect-Tandems ein Jahr direkt und persönlich zusammenarbeiten, wird das Lernen voneinander ermöglicht.

Zwei Tandems sind gestartet

Praxisexpertinnen und -experten und wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Studierende der Hochschule arbeiten in Projektbündnissen auf Augenhöhe zu aktuellen Herausforderungen der Praxis gemeinsame Fragestellungen und Problemzugänge.

Beim Projekt «Von New York nach Zetzwil» arbeiten eine Praxisexpertin der Stiftung Schürmatt, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW sowie Studierende zusammen an der Herausforderung, was und wie von der UN-Behindertenrechtskonvention in die Arbeit mit Beeinträchtigten einfliessen kann beziehungsweise sollte.

Im zweiten Projektbündnis «365 Tage und kein Tag ohne» wird eine Praxisexpertin des Sonderpädagogischen Zentrums Bachtelen zusammen mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und Studierenden konzeptionelle und praktische Fragen einer neu einzurichtenden ganzjährigen stationären Wohngruppe für Kinder aufwerfen und beantworten.

Switch-Projekte

Ab Sommer 2018 arbeiten die wissenschaftlichen Mitarbeitende in den beteiligten Praxisorganisationen mit ihrem Tandempartner oder ihrer Tandempartnerin in einem «switch-Projekt» an einer Praxisfragestellung und «switchen» dabei zwischen der Rolle des externen Beobachters, des Anders-Wissenden und des selbst Handelnden.

Pilotprogramm Connect

Zum Pilotprogramm «Connect» gehören neben dem Tandem-Projekt der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW auch die Teilprojekte der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW und der Hochschule für Wirtschaft FHNW, bei denen eine individuelle Einzelförderung (stages) Wissenschaft und Praxis zusammenführt.

Das Projekt «Connect» wird von swissuniversities unterstützt.

Projekte zur Förderung des doppelten Kompetenzprofils an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

An der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW gibt es zwei Projekte zur Förderung des doppelte Kompetenzprofil: «Career2SocialWork» (nationales Projekt) und «Connect» (Projekt APS, HSW und HSA (Lead)). Beide  Projekte verfolgen das Ziel, das doppelte Kompetenzprofil von Mitarbeitenden zu stärken, damit die Hochschule für Soziale Arbeit so ihr spezifisches Fachhochschulprofil an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis weiter schärfen kann. Der Fokus der beiden von swissuniversities geförderten Projekte liegt in der Vertiefung, Aktualisierung oder Entwicklung der Praxiskompetenz.

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