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SUPERSEDE

Die Anzahl der verfügbaren Software-Anwendungen in Form von Web-Diensten, mobilen Apps usw. nimmt im Lauf der Jahre dramatisch zu. Diese Software nutzt Daten, die über verschiedene Sensoren und Online-Datenquellen erfasst werden. Ihre Benutzer können über vielfältige Geräte auf diese Daten zugreifen, meist auf Basis einer Mobilfunktechnologie.

Für die Softwareanbieter ist es schwer vorherzusagen, wie die durch sie bereitgestellten Anwendungen angenommen werden. Die grosse Vielfalt der Anwendungskontexte und der Vorlieben der Benutzer macht die Personalisierung der Software und ihre Anpassung an alle Benutzerbedürfnisse sehr schwierig. Eine Lösung für dieses Problem liegt in der Komplexität der betreffenden Systeme und der verwendeten Daten. Hieraus eröffnen sich neue Chancen für Software-Entwickler.

Das Projekt SUPERSEDE bietet einen Feedback-getriebenen Ansatz für das Software-Lebenszyklus-Management, dessen letztendlicher Zweck es ist, den Nutzungskomfort des Endanwenders zu verbessern. Entscheidungen über die Weiterentwicklung der Software und die Anpassung ihres Laufzeitverhaltens erfolgen anhand einer Analyse des Benutzer-Feedbacks und der Auswertung grosser kontextbezogener Datenmengen. Die aus dem Projekt hervorgehenden Methoden und Tools werden über eine integrierte Plattform artikuliert.

Das Projekt wird verschiedenen Forschungsbereichen zugute kommen. Die wichtigsten Beiträge betreffen jedoch die Integration von Methoden und Tools aus den genannten Bereichen, die zu einem neuen Lösungs-Framework für die Weiterentwicklung und Anpassung von Software für datenintensive Anwendungen führen werden.

Das Projekt befasst sich mit Lösungen für drei Anwendungsfälle, die auf den Bedürfnissen verschiedener Unternehmen beruhen. Diese stehen stellvertretend für verschiedene Bereiche datenintensiver Anwendungen (d. h. Energieverbrauch, Webcasting von Sportveranstaltungen). Diese Vielfalt erlaubt ausserdem die Validierung der entwickelten Methoden und Tools und letztendlich den Nachweis ihres produktivitätssteigernden Potenzials.

KONSORTIUM: Acht Partner mit grosser Projektthemen-spezifischer Erfahrung im wissenschaftlichen Bereich sowie in der Veröffentlichung und Nutzung. Das Konsortium ist geografisch (fünf Länder) sowie hinsichtlich des Profils (vier akademische Partner und vier Unternehmen, davon zwei Grossunternehmen und zwei SME) ausgewogen.

Projektwebsite

Kontakt

Prof.
Prof. Dr. Norbert Seyff Dozent am Institut für Interaktive Technologien FHNW Telefon : +41 56 202 78 63 E-Mail : norbert.seyff@fhnw.ch

Kontakt

Prof.
Prof. Dr. Samuel Fricker Stv. Leiter Institut für Interaktive Technologien FHNW Telefon : +41 56 202 81 93 E-Mail : samuel.fricker@fhnw.ch
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