Zu Hauptinhalt springenZur Suche springenZu Hauptnavigation springenZu Footer springen
Logo der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • DE
  • Startseite
  • Internationales

Zehn Hochschulen Ein Ziel

Die FHNW umfasst 10 Hochschulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wählen Sie eine Hochschule aus, um deren spezifische Kurse, Studiengänge und Informationen zu sehen.

Angewandte Psychologie

Architektur, Bau und Geomatik

Gestaltung und Kunst

Informatik

Life Sciences

Musik

Pädagogische Hochschule

Soziale Arbeit

Technik und Umwelt

Wirtschaft

  • Studienangebot

    • Alle Studiengänge
    • Alle Bachelor-Studiengänge
    • Alle Master-Studiengänge
    • BA Musik
    • Schulmusik / Musik und Bewegung
    • MA Performance
    • MA Spezialisierte Performance
    • MA Musikpädagogik
    • MA Musik und Szene in Transformation
    • MA Komposition/Musiktheorie
    • PreCollege
    • Info-Anlässe
  • Rund ums Studium

    • Willkommen an der Hochschule für Musik Basel
    • Zulassungsverfahren und Eignungsabklärung
  • Unterstützung und Rechtliches

  • Internationales Studium

  • Weiterbildungsangebot

    • Alle Weiterbildungen
    • Musikpädagogische Weiterbildungen
    • MAS - Master of Advanced Studies
    • DAS - Diploma of Advanced Studies
    • CAS - Certificate of Advanced Studies
    • Kurse, Tagungen und Symposien
    • Info-Anlässe
  • Unterstützung und Rechtliches

  • Forschung

    • Forschungsfelder
    • Ausgewählte Projekte
    • Veranstaltungen Forschung
    • Informationen für Studierende / PhD
  • Forschung Klassik

    • Sounding Futures
    • Performing Sources
    • Kommunikation Mensch & Maschine
    • Musikpädagogische Forschung
    • Musikphilosophie
    • Publikationen Klassik
  • Forschung Schola Cantorum Basiliensis

    • Historische Musikpraxis
    • Organologie
    • Publikationen Schola Cantorum Basiliensis
    • Symposien und Studientage
  • Neuigkeiten und Einblicke

    • News und Storys
    • Mach den Bachelor Musik in Basel
  • Veranstaltungen

    • Konzerte und Veranstaltungen
    • Info-Anlässe
  • Medien

    • Medienmitteilungen
  • Über die Hochschule für Musik Basel

    • Leitung
    • Dozierende
    • Veranstaltungskalender
    • Diversity
    • Medien
    • Kontakt
  • Institute

    • Klassik
    • Schola Cantorum Basilensis
    • Jazz
  • Campus und Infrastruktur

Logo der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Zur Hochschule
    • HSM Basel
    • Institut Klassik
    • Schola Cantorum Basiliensis
    • Institut Jazz
    • Studium
    • Weiterbildung
    • Forschung
  • Social Media
    • YouTube
    • Instagram
    • Veranstaltungskalender
  • Konzerte
    • Kalender
    • Aufnahmen
  • Support
    • IT-Support
    • Inside FHNW
    • Webmail
  • Die FHNW
    • Organisation
    • Hochschulen
    • Standorte
    • Bibliothek FHNW
    • Jobs und Karriere
    • Medienkontakte
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Accessibility
  • Studienangebot

    • Alle Studiengänge
    • Alle Bachelor-Studiengänge
    • Alle Master-Studiengänge
    • BA Musik
    • Schulmusik / Musik und Bewegung
    • MA Performance
    • MA Spezialisierte Performance
    • MA Musikpädagogik
    • MA Musik und Szene in Transformation
    • MA Komposition/Musiktheorie
    • PreCollege
    • Info-Anlässe
  • Rund ums Studium

    • Willkommen an der Hochschule für Musik Basel
    • Zulassungsverfahren und Eignungsabklärung
  • Unterstützung und Rechtliches

  • Internationales Studium

  • Weiterbildungsangebot

    • Alle Weiterbildungen
    • Musikpädagogische Weiterbildungen
    • MAS - Master of Advanced Studies
    • DAS - Diploma of Advanced Studies
    • CAS - Certificate of Advanced Studies
    • Kurse, Tagungen und Symposien
    • Info-Anlässe
  • Unterstützung und Rechtliches

  • Forschung

    • Forschungsfelder
    • Ausgewählte Projekte
    • Veranstaltungen Forschung
    • Informationen für Studierende / PhD
  • Forschung Klassik

    • Sounding Futures
    • Performing Sources
    • Kommunikation Mensch & Maschine
    • Musikpädagogische Forschung
    • Musikphilosophie
    • Publikationen Klassik
  • Forschung Schola Cantorum Basiliensis

    • Historische Musikpraxis
    • Organologie
    • Publikationen Schola Cantorum Basiliensis
    • Symposien und Studientage
  • Neuigkeiten und Einblicke

    • News und Storys
    • Mach den Bachelor Musik in Basel
  • Veranstaltungen

    • Konzerte und Veranstaltungen
    • Info-Anlässe
  • Medien

    • Medienmitteilungen
  • Über die Hochschule für Musik Basel

    • Leitung
    • Dozierende
    • Veranstaltungskalender
    • Diversity
    • Medien
    • Kontakt
  • Institute

    • Klassik
    • Schola Cantorum Basilensis
    • Jazz
  • Campus und Infrastruktur

Geben Sie einen Suchbegriff ein und suchen Sie nach Weiterbildungen, Studienangeboten, Veranstaltungen, Dokumenten und anderen Inhalten.

  • Musik
  • Forschung und Dienstleistungen
  • Forschung in Musik
  • Projekte
Projekte

Die bilingualen Lieder des Codex Buranus, Hochschule für Musik Basel

Hochschule für Musik Basel


Dissertationsprojekt von Matthieu Romanens

Abbildung Codex Buranus fol.jpg

Die bilingualen Lieder des Codex Buranus. - Musikalische, literarische und aufführungspraktische Fragestellungen

Einige der lateinischen Liebeslieder im Codex Buranus (um 1230) weisen jeweils am Ende zusätzliche mittelhochdeutsche Strophen aus der Tradition des Minnesangs auf. Die bilinguale Form dieser Lieder ist in keinem anderen Manuskript überliefert. Die adiastematischen Neumen, die diese Stücke gelegentlich enthalten, können zwar nicht in ein modernes System von Notenlinien und Schlüsseln transkribiert werden, geben aber zahlreiche Details über eine bis heute nicht klar definierte Vokalität preis.

Die erste Phase dieser Arbeit besteht in einer systematischen philologischen Untersuchung des Korpus von 47 zweisprachigen Liedern, von denen 18 mit Neumen versehen sind. Ziel ist es, die Genese der Lieder zu erhellen: Handelt es sich bei diesen hybriden Liedern um das Ergebnis einer Kontrafaktur, einer Kompilation, oder vielmehr um eine (Re-)Komposition sui generis, die über den sprachlichen Kontrast hinaus eine poetisch-musikalische Identität und eine performative Funktion aufweist?

Die Methodik verbindet literatur- und musikwissenschaftliche Perspektiven. Die kritische Untersuchung der Textüberlieferung und die Identifizierung literarischer Verfahren (z. B. Intertextualität, Ellipsen, Wechsel der poetischen Stimme) im gesamten Korpus sollen Hinweise auf das «Funktionieren» des Liedes in seiner zweisprachigen Dimension liefern. So können wir hypothetisch – trotz lückenhaften Wissens über die historische Aufführungssituation – die Wirkungsintention einer gesungenen Aufführung auf ein Publikum konturieren, das wahrscheinlich selbst bilingual war. Auf musikwissenschaftlicher Ebene soll die paläographische und semiologische Untersuchung zu einem besseren Verständnis der Vokalität führen, auf die sich die Neumen beziehen. Das Verhältnis zwischen der musikalischen Notation und den Merkmalen der lateinischen rhythmischen Dichtung, die heute noch allzu oft von der musikwissenschaftlichen Forschung getrennt wird, und der poetischen Deklamation des Minnesangs wird im Mittelpunkt stehen.

Durch diese sich ergänzenden Perspektiven soll die Studie dazu beitragen, die scheinbaren Widersprüche, auf die der gängige Diskurs zur Beschreibung des soziokulturellen Kontexts des Codex Buranus verweist, in Frage zu stellen. Lässt sich behaupten, dass die sprachlichen Kontraste nicht Gegensätze, sondern Interdependenzen offenbaren, etwa zwischen der lateinischen Kultur der Kleriker und der volkssprachlichen Kultur der Laien? Lassen sich daraus Rückschlüsse auf die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des zweisprachigen Repertoires, aber auch des Codex Buranus insgesamt ziehen?

Die zweite Phase der Arbeit wird der musikpraktischen Erforschung dieses Repertoires gewidmet sein. Wenn bestimmte Lieder ursprünglich als Einheit konzipiert und wahrgenommen wurden, erscheint es im Sinne der historischen Aufführungspraxis logisch, sie auch heute in dieser Form zu singen – oder zumindest klanglich zu erproben. In diesem Sinne sollen plausible Melodien vorgeschlagen werden, indem die philologischen Ergebnisse in praktischen Experimenten ausgewertet werden.

Diese Dissertation ist Teil des SNF-Projekts «Carmina Burana Online» und am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel eingeschrieben.


Projektdetails

Forschungsfeld
Historische Musikpraxis
Hochschule/Institut
Hochschule für Musik Basel / Schola Cantorum Basiliensis
Partner
Universität Basel
Laufzeit
01.01.2024 – 31.12.2027
Details
  • Doktorand/in

    • Matthieu Romanens
  • Projektpartner / Kooperationen

    Betreuung:

    • Dr. Christelle Cazaux (Schola Cantorum Basiliensis / FHNW, Projektleitung «Carmina Burana Online»)
    • Prof. Dr. Martin Kirnbauer (Schola Cantorum Basiliensis / FHNW)
    • Prof. Dr. Matthias Schmidt (Musikwissenschaft, Universität Basel)
Projektdauer

01.01.2024 – 31.12.2027

Links

SNF-Forschungsprojekt «Carmina Burana Online»


Veranstaltungen

Symposium "Carmina Burana: vom Codex zum Klang" | 20.-22.11.25

Öffentliche Tagung zu mittelalterlicher Liedkultur und dem Codex Buranus in Zusammenhang mit einem SNF-Forschungsprojekt

Kontakt

Claudia Schärli

Veranstaltungs- und Forschungssekretariat SCB
Telefon
+41 61 264 57 43 (Direkt)
E-Mail
claudia.schaerli@fhnw.ch

Weitere Projekte

Carmina Burana Online

Digitale Ausgabe, musikwissenschaftliche Untersuchung und praktische Erforschung des Codex Buranus und verwandter Quellen

Hochschule für
Musik Basel Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

  • Zur Hochschule
    • HSM Basel
    • Institut Klassik
    • Schola Cantorum Basiliensis
    • Institut Jazz
    • Studium
    • Weiterbildung
    • Forschung
  • Social Media
    • YouTube
    • Instagram
    • Veranstaltungskalender
  • Konzerte
    • Kalender
    • Aufnahmen
  • Support
    • IT-Support
    • Inside FHNW
    • Webmail
  • Die FHNW
    • Organisation
    • Hochschulen
    • Standorte
    • Bibliothek FHNW
    • Jobs und Karriere
    • Medienkontakte
Logo FHNW - 20 Jahre
Logo Swiss Universities
Logo European University Association
© FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Accessibility
  • DE