Dissertationsprojekt
Die «Sankt Gerolder Musikhandschrift» als Dokument der liturgischen Musikpraxis zur Zeit der Französischen Revolution in Einsiedeln und Vorarlberg.
01.01.2019 – 31.12.2023
Als Anfang Mai 1798 Französische Soldaten in Einsiedeln einmarschierten, waren die Mönche des Klosters nur kurz zuvor überstürzt geflohen. Vorläufiges Ziel ihrer Flucht war die vergleichsweise winzige Propstei St. Gerold in Vorarlberg (Österreich), wobei sie – die ein reichhaltiges Musikleben gewohnt waren – sowohl ihre Instrumente als auch einen Großteil der Musikalien in der Schweiz zurücklassen mussten.
Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie sich die musikalische Praxis der Einsiedler Mönche während ihres Exils in St. Gerold gestaltete und in Bezug auf das ‚Vorher‘ veränderte, wobei die wieder entdeckte Sankt Gerolder Musikhandschrift I 386 hierzu wichtige Hinweise liefern kann. Zudem möchte die Arbeit einen Beitrag zur Erforschung des weit verzweigten Beziehungsnetzes der Einsiedler Mönche anhand der Provenienz der im Exil gesammelten und aufgeführten Musikalien, die sich in St. Gerold nachweisen lassen, liefern
Projektdetails
- Forschungsfeld
- Historische Musikpraxis
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Musik Basel / Schola Cantorum Basiliensis
Details
Doktorand/in
Projektdauer
01.01.2019 – 31.12.2023
Projektpartner / Kooperationen
Justus Maximilians-Universität Würzburg
Betreuer:
Prof. Dr. Ulrich Konrad
Prof. Dr. Johannes Menke
Kontakt

Claudia Schärli
- Telefon
- +41 61 264 57 43 (Direkt)
- claudia.schaerli@fhnw.ch

Prof. Dr. Johannes Menke
- Telefon
- +41 61 264 57 57
- johannes.menke@fhnw.ch
