Eckdaten
Tätigkeiten
- Dozentin für Fachdidaktik Violine / Viola
Kurzbiographie
Die erste künstlerische Ausbildung in Musik und Tanz erhielt Magalie Martinez im Südwesten Frankreichs. Nach dem Unterricht bei Ginette Carles besuchte sie die Geigenklasse der Moskauer Pädagogin Nina Likht in Toulouse, bevor sie ihre Studien in Paris fortsetzte. Parallel dazu widmete sie sich intensiv der Kammermusik.
An der Hochschule für Musik Basel erwarb sie ihre Konzert- und Lehrdiplome in der Klasse von Raphael Olëg. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Xavier Gagnepain, Hortense Cartier-Bresson, Jérôme Pernoo, Rainer Schmidt, Jean-Jacques Kantorow, György Kurtág und Mauricio Kagel.
Ihr Repertoire reicht von der Barockmusik über die Klassik bis hin zur zeitgenössischen Musik. Ein besonderer Schwerpunkt ihres musikalischen Schaffens liegt in der Kammermusik.
Die Wurzeln ihrer musikalischen Laufbahn reichen jedoch weit über den professionellen Unterricht hinaus. Aufgewachsen in einer Familie, in der Musik selbstverständlich zum Alltag gehörte, erlebte sie schon früh die verbindende Kraft des gemeinsamen Singens und Musizierens. Die Lieder ihres andalusischen Grossvaters bei Familienfesten, die Begeisterung eines jungen Dirigenten, die ersten Geigenstunden, Tanzprojekte in historischen Kostümen sowie die Mitwirkung an Kinderopern und Balletten prägten ihre Vorstellung von Musik als lebendigem Ort der Begegnung und des Erinnerns.
Diese Erfahrungen haben ihr Verständnis von Musik bis heute wesentlich geprägt. Für sie bedeutet Musizieren nicht nur die Weitergabe eines Repertoires, sondern auch die Weitergabe von Energie, Geschichten und menschlichen Erfahrungen.
Von zentraler Bedeutung ist für sie ebenso die pädagogische Arbeit. Bereits früh beschäftigte sie sich mit Fragen der Entwicklung und des Schutzes von Kindern. In ihrem Unterricht sieht sie die Aufgabe, die Kreativität, Sensibilität und Ausdruckskraft junger Menschen zu fördern und ihnen einen Raum zu eröffnen, in dem ihre persönliche Entfaltung wachsen kann.
Die Nähe zur Natur, Begegnungen mit Menschen, Hauskonzerte im Freundeskreis sowie die Kunst des Clowns Dimitri, dessen Schule sie besuchte, gehören zu den wichtigen Quellen ihrer Inspiration.
