Screening des Binokularsehens
Circa jedes 3. Kind zeigt Auffälligkeiten im Binokularsehen und die meisten Kinder merken es selbst nicht!
Ein gutes Sehvermögen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Viele Kinder bemerken selbst nicht, dass sie nicht optimal sehen – sie kennen es nicht anders. Wenn die Augen nicht optimal zusammenarbeiten (binokulare Sehstörung), kann das Sehen anstrengend werden, ohne dass das Kind es bemerkt. Genau hier setzt das Screening zum beidäugigen Sehen (Binakularsehen) an: Es ermöglicht eine frühzeitige, zuverlässige und völlig unkomplizierte Erkennung von Auffälligkeiten.
Studien zeigen, dass rund jedes dritte Kind davon betroffen ist. Mögliche Folgen sind Konzentrationsprobleme, Leseunlust, Kopfschmerzen oder rasche Ermüdung.
Um solche Sehprobleme frühzeitig zu erkennen, führt die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW im Rahmen eines Pilotprojekts an Ihrer Schule ein kurzes Screening durch.
Früherkennung ist entscheidend: Unentdeckte Sehschwächen können das Lernen, die Aufmerksamkeit, die Haltung und sogar das Verhalten beeinflussen. Je früher eine Auffälligkeit festgestellt wird, desto einfacher und erfolgreicher lässt sie sich behandeln.
Direkt im Unterricht, ohne Zusatzaufwand für Eltern: Das Screening findet während des Unterrichts in der Klasse Ihres Kindes statt – ohne zusätzliche Wege, Termine oder organisatorischen Aufwand.
Transparente Rückmeldung und klare nächsten Schritte: Sie erhalten eine schriftliche Rückmeldung. Falls das Screening Hinweise auf eine Sehschwäche liefert, empfehlen wir eine vertiefte Abklärung in spezialisierten Fachpraxen.
Kostenfrei für alle Familien: Die Kosten des Screenings werden vollständig von der Gemeinde Emmen übernommen.
Ein gutes Sehvermögen ist ein unschätzbarer Vorteil im schulischen Alltag. Das Screening bietet eine einfache Möglichkeit, sicherzustellen, dass Ihr Kind mit bestmöglichen Voraussetzungen lernen und sich entfalten kann.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Bei Fragen können Sie sich gerne an xenia.knobel@fhnw.ch wenden.

