DAS Leading Clean Production
Erweitern Sie Ihre Kompetenzen für eine umweltgerechte industrielle Produktion und lernen Sie, Umweltmanagement strategisch und wirkungsvoll im Unternehmen zu verankern – von Emissions- und Ressourcenschutz über Nachhaltigkeitsbewertung bis zur Kreislaufwirtschaft. Eine ideale Basis, um Umweltschutz und wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig miteinander zu verbinden.
Eckdaten
- Abschluss
- Diploma of Advanced Studies FHNW Leading Clean Production
- ECTS-Punkte
- 32
- Nächster Start
- 18.9.2026
- Dauer
- 1 Jahr
- Anmeldeschluss
- 7.8.2026
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Muttenz und Online
- Preis
- CHF 17 380 (Early Bird)*
*Frühbucherrabatt gültig bis 3 Monate vor Startdatum
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- Lebenszyklusorientierte Analyse und Optimierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen.
- Integration ökologischer und sozialer Verantwortung ins Management.
- Nachhaltigkeit als Treiber für Transformation, Innovation und Wettbewerbsvorteile.
- Industrielle Prozesse umweltverträglicher gestalten und Emissionen gezielt reduzieren.
- Clean Production und Wertstoffmanagement fördern.
- Gesetzliche Vorgaben sicher in Betriebsprozesse integrieren.
- Direkt umsetzbare Massnahmen für mehr ökologische Effizienz entwickeln.
In dieser berufsbegleitenden Weiterbildung erweitern Sie Ihre Expertise in den Themen nachhaltige Produktion und Prozesse und verbinden das Wissen mit nachhaltigem Management. Damit lernen Sie, ökologische, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen souverän miteinander zu verbinden. Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Nachhaltigkeit, analysieren komplexe Umweltfragen und setzen wirksame Lösungen im Unternehmenskontext um.
Sie lernen, Umweltaspekte entlang industrieller Wertschöpfungsketten zu beurteilen, gesetzliche Vorgaben sicher umzusetzen und ökologische Effizienz gezielt zu steigern. Ob Emissionsminderung, Gewässer- und Bodenschutz, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft, Sie stärken Ihr fachliches Fundament für anspruchsvolle Umweltentscheidungen.
Im abschliessenden DAS-Modul stehen PFAS im Mittelpunkt, jene persistenten «Ewigkeitschemikalien», die Industrie und Behörden vor erhebliche Herausforderungen stellen. Sie erhalten topaktuelle, wissenschaftlich fundierte Einblicke zu Risiken, Technologien und Massnahmen von der Reduktion industrieller PFAS-Emissionen bis zur Sanierung belasteter Standorte.
Durch angewandte Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis und Austausch mit Expert*innen gewinnen Sie die Handlungssicherheit nachhaltige Produktion und Prozesse sowie nachhaltiges Management in Ihrem beruflichen Umfeld kompetent zu bewältigen.
Nach Abschluss des DAS Leading Clean Production können Sie:
- Toxikologische und ökotoxikologische Wirkungen von Schadstoffemissionen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit einschätzen und deren Begrenzung am Arbeitsplatz erläutern.
- Massnahmen zum Schutz der Gewässer und Böden, zur Luftreinhaltung und zur Minderung von Lärm- und Lichtemissionen vorschlagen und unter Berücksichtigung rechtlicher und finanzieller Aspekte bewerten.
- Unternehmen bei der Auswahl und Anwendung von Methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz (Ökodesign, Clean Production, industrielle Symbiose, Wertstoffmanagement) beraten und deren Nutzen für Nachhaltigkeits- und Umweltweltmanagement erklären.
- Grundlagen einer effizienten Wärme und Kälteerzeugung, deren Anwendungen sowie Entwicklungen Richtung CO2 neutraler Industrie erklären.
- Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zur Beantwortung von Fragestellungen im Bereich organischer Abfälle (z.B. Foodwaste), E-Waste, technischer Materialien und Wasser anwenden, Handlungsoptionen und Methoden zur Erfolgsmessung vorschlagen.
- Umweltauswirkungen von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen mittels Lebenszyklusanalyse (LCA) systematisch erfassen und bewerten.
- Kosten und Wirkungen von Umweltmassnahmen beurteilen und daraus fundierte, zielorientierte Entscheidungsgrundlagen ableiten.
- Konzepte und Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements (Corporate Social Responsibility) anwenden und praxisrelevante Herausforderungen anhand von Big Data und Künstliche Intelligenz gezielt zur Ressourcenoptimierung, Nachhaltigkeitsbewertung und Analyse von Umweltrisiken einsetzen.
- Einfache Umweltdatensätze mit Hilfe von geographischen Informationssystemen (GIS) auswerten.
- Technologien zur Minimierung von PFAS-Emissionen in industriellen Prozessen anwenden.
- Lösungen für Herausforderungen in der Praxis entwickeln.
- Unternehmen bei der Auswahl und Anwendung von Massnahmen zur Reduktion von Umweltauswirkungen von PFAS beraten.
Das DAS-Programm kann an das MAS Nachhaltigkeit und Umweltinnovation angerechnet werden.
Das Programm richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Industrie und Gewerbe sowie an Mitarbeitende von Ingenieur- und Umweltbüros, Behörden und Non-Profit-Organisationen, die in Projekten oder im Betrieb Umweltverantwortung tragen und Umweltfragen aktiv gestalten möchten.
Idealerweise verfügen Sie über eine technische oder naturwissenschaftliche Ausbildung und möchten Ihr Wissen gezielt um praxisrelevante Umweltaspekte erweitern – kompakt, anwendungsorientiert und berufsbegleitend.
Angesprochen sind auch Personen, die sich vertieft mit aktuellen Themen wie PFAS, industriellem Umweltschutz, nachhaltiger Produktion, Kreislaufwirtschaft und Umweltmanagement auseinandersetzen und diese Kompetenzen wirksam in ihrem beruflichen Umfeld einsetzen wollen.
Das DAS-Programm ist modular aufgebaut und setzt sich aus folgenden Programmen zusammen:
*Für eine Anrechnung der ehemaligen CAS an das DAS müssen in Absprache mit der DAS-Leitung Zusatzleistungen erbracht werden.
Mindestens eine der folgenden Zulassungsbedingungen ist erfüllt:
- Hochschulabschluss (mindestens Bachelordiplom) und einschlägige Berufspraxis.
- Diplom HF (Höhere Fachschule CH), eidgenössisches Diplom oder eidgenössischer Fachausweis und mindestens drei Jahre einschlägige Berufspraxis in einem dem Weiterbildungsprogramm fachlich entsprechenden oder verwandten Fachgebiet.
- Folgende Voraussetzungen sind kumulativ erfüllt:
- Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in einem dem Weiterbildungsprogramm fachlich entsprechenden oder verwandten Fachgebiet.
- Verschiedene Weiterbildungen (unternehmensinterne oder CAS/MAS/DAS) erfolgreich absolviert oder einen tertiären Bildungsgrad bei fortgeschrittener Teilnahme bzw. Teilleistung (> 50%) abgebrochen.
Da der Unterricht und die Lehrmaterialien in deutscher Sprache sind, werden Deutschkenntnisse (mindestens Niveau C1) vorausgesetzt.
