Parkour im Sportunterricht: Wagnisse erleben und nutzen
Parkour: Eine Sportart ohne Regeln, wo der Weg das Ziel ist. Wir verbinden Parkour mit der Wagniserziehung und fokussieren den Umgang mit Angst: Mentale Hindernisse überwinden, indem wir echte Hindernisse überwinden.
Eckdaten
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Unterrichtssprache
- Deutsch
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Mit Parkour gehen wir in diesem Kurs folgender übergeordneten Frage nach: Wie gehen wir mit realen Risikosituationen um?
Parkour lebt vom bewussten Wagnis: Sich selbst einschätzen, Herausforderungen suchen und meistern – und dabei Scheitern als Teil des Prozesses anerkennen. Aufbauend auf Peter Neumanns Konzept der Wagniserziehung erproben wir die Phasen «Aufsuchen», «Aushalten» und «Auflösen» konkret im eigenen Tun.
Gemeinsam analysieren wir Sonnen- und Schattenseiten sportlicher Wagnisse und reflektieren, wie solche Erfahrungen Lebenskompetenzen fördern können. Die Teilnehmenden erleben selbst kleine Parkour-Aufgaben, bei denen reales Risiko (im sicheren Rahmen) spürbar wird. Anhand praktischer Beispiele entwickeln wir Ideen, wie sich Wagnisse gezielt und verantwortungsvoll in den Sportunterricht einbauen lassen. Der Kurs setzt auf gemeinsames Erleben, Ausprobieren und Lernen.
Erfahrung(en) mit der Sportart Parkour sind wünschenswert, aber nicht notwendig.
In Anlehnung an: J+S Manual Parkour, Neumann, P. (2017). Etwas wagen im Sportunterricht. Titel. Zugriff am 27.4.2025 unter https://wimasu.de/wagnis/
Lehrpersonen Sek II, Lehrpersonen Zyklus 3
CHF 144.00
AG: 100% Kanton (A), SO: 50% Kanton / 50% Gemeinde (B)
Shemaiah Siegenthaler, J+S Experte Parkour / Sportlehrperson Zyklus 2
