Patric Sommer hat Energie- und Umwelttechnik (EUT) an der FHNW studiert. Heute ist er BIM-Manager und Abteilungsleiter bei Implenia, zuständig für die Bereiche Gesundheits- und Laborbau sowie Digitales Planen und Bauen. Im Interview hat er über seinen Berufsalltag und seinen Werdegang gesprochen.
Was macht ein BIM-Manager eigentlich den ganzen Tag?

Einen typischen Arbeitstag gibt es laut Sommer nicht. Er ist an zwei Grossprojekten beteiligt: einem Laborgebäude für die Universität Basel und dem Neubau des Kantonsspitals Aarau. Dabei ist er ständig im Austausch mit Fachplanern, Unternehmern und Bauherren. Mal ist er im Büro, mal direkt vor Ort auf der Baustelle.
Was gefällt ihm daran am meisten?
Für jedes grosse Projekt gebe es «kein Schema F», so Sommer. Bestehende Standards helfen zwar als Ausgangspunkt, doch oft fehlt für neue Problemstellungen noch ein passender Prozess. Dann muss das Team ausprobieren, was funktioniert, und die Vorgehensweise laufend anpassen. Dieser forschende Charakter der Arbeit reizt ihn besonders – nicht zuletzt, weil er vor seiner Zeit bei Implenia vier Jahre als wissenschaftlicher Assistent gearbeitet hat.
Was hat ihm das Studium für diesen Job mitgegeben?
Nicht einzelnes Fachwissen sei entscheidend gewesen, sagt Sommer, sondern die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen strukturiert anzugehen: sie in ihre Bestandteile zu zerlegen, Zusammenhänge zu verstehen und daraus systematisch eine Lösung zu entwickeln. Mit BIM kam er erst im Master in Kontakt, die analytische Denkweise dafür hat er aber schon im Bachelor gelernt.
Studienrichtung Nachhaltige Gebäude und Städte des Bachelor-Studiengangs Energie- und Umwelttechnik
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