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Neue Publikation: CoronaEthik. Ein Fall von Global-Verantwortung?

In seinem neuen Buch untersucht Prof. Dr. Andreas Brenner die Pandemie-Abwehrstrategie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen.

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Die Corona-Pandemie, die ab dem Frühjahr 2020 fast die gesamte Welt bedrohte, hat zu einer nie dagewesenen und weitgehend übereinstimmenden Abwehrstrategie geführt: Fast alle Staaten schränkten mit einem verordneten Lockdown das gesellschaftliche Leben in bisher nicht für möglich gehaltener Weise ein. Mit dieser Strategie sollte nicht nur die Ausbreitung des Virus eingeschränkt werden, sondern zugleich die Zahl der Erkrankungen so stark verringert werden, dass sowohl ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems als auch die Notwendigkeit einer Triage bei den Patienten, welche auf lebensrettende Beatmungsgeräte angewiesen wären, vermieden werden könnte. Bei so vielen ethisch gut begründeten Absichten geriet die Pandemie- Abwehrstrategie zu einem Lehrstück in Sachen praktizierter Verantwortung.

Bei näherer Sicht auf die Corona-Krise stellen sich jedoch auch Fragen: Wie ist der Ausnahmenotstand, der das Leben vieler Menschen bestimmte, gerechtfertigt? Wie weit reichte die Verantwortung, auf welche sich die politischen Akteure beriefen und öffnete ihr Handeln nicht unerwartet eine Verantwortungslücke? Wie ist die gesellschaftliche Veränderung, die nicht durch die Pandemie, sondern durch die Pandemie-Abwehrstrategie ausgelöst wurde, zu beurteilen? Die Untersuchung will mit Blick auf »Corona« grundsätzlich das Handeln in einer Pandemie klären.

Das Buch CoronaEthik. Ein Fall von Global-Verantwortung? ist am 1. August 2020 im Verlag Königshausen & Neumann erschienen.

Weitere Informationen

Das Buch im Verlag Königshausen & Neumann

Das Buch im Katalog der FHNW-Bibliotheken

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