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Virtual Exchange - neuer virtueller Studierendenaustausch

Es gibt eine neue Möglichkeit für Studierende der Hochschule für Wirtschaft FHNW internationale Erfahrungen zu sammeln - den Virtual Exchange.

Es gibt diverse Möglichkeiten für Studierende, um internationale Erfahrungen zu sammeln: Gut etabliert sind an der Hochschule für Wirtschaft FHNW das klassische Auslandsemester, die internationalen Studierendenprojekte und die Summer School BSwiss. Neu dazu kommt ab dem Semesterstart im September 2020 der Virtual Exchange.

Corona als Treiber von Virtual Exchange

Das neue Format des Virtual Exchange ist ein Stück weit Corona geschuldet. Nachdem das unbeschwerte Reisen in Frühling dieses Jahres ein abruptes (vorübergehendes?) Ende gefunden hat, haben sich viele Hochschulen zum Studierendenaustausch grundsätzliche Gedanken gemacht. An eilig organisierten digitalen Konferenzen suchten die Hochschulen zusammen nach Lösungen, um die interkulturelle Verständigung weiter zu fördern. Der Virtual Exchange kristallisierte sich schnell als nachhaltige Lösung heraus, da er nicht nur eine Coronamassnahme, sondern ein Beitrag zur Digitalisierung der Bildung ist. Im Virtual Exchange nehmen Studierende an digitalen Angeboten von Partnerhochschulen teil, ohne dass sie ins Flugzeug steigen oder auch nur ihr Zimmer verlassen müssen. Im digitalen Raum treffen die Studierenden auf spannende Themen und inspirierende Dozierende an Partnerhochschulen, knüpfen Kontakte mit Studierenden in anderen Ländern, arbeiten in interkulturellen Gruppen und sammeln neben Wissen und Erfahrungen auch ECTS-Punkte. Die Dozierenden unterrichten Virtual Exchange-Kurse entweder vollkommen online oder streamen Teile des Präsenzunterrichts.

Grosse Resonanz

Dank innovativen Dozierenden und Studiengangleitenden konnte die Hochschule für Wirtschaft FHNW im Sommer schnell ein Programm mit vorerst sieben Kursen für den Virtual Exchange aufsetzen. Sofort zeigte sich, dass das Interesse gross ist. Die über 190 Partnerhochschulen wurden im Juli über das Angebot informiert. Seither gibt es nicht nur viele Anfragen und Anmeldungen, sondern auch Gegenangebote. Viele der Partnerhochschulen waren über den Sommer ebenfalls fleissig, haben Angebote kreiert und öffnen diese nun für unsere Studierenden. So können z. B. zwei Studierende aus Olten einen Japanischkurs an der Kansai Gaidai Universität in Japan belegen.

Der Virtual Exchange basiert wie der echte Exchange auf Reziprozität: Es ist ein Geben und Nehmen. Den Studierenden entstehen keine zusätzlichen Kosten und die Administration wird über die International Offices abgewickelt. Vieles muss im neuen Semester noch getestet werden, aber sicher ist: Der Virtual Exchange Pilot hebt ab.

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