Zu Hauptinhalt springenZur Suche springenZu Hauptnavigation springenZu Footer springen
Logo der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • DE
  • Startseite

Zehn Hochschulen Ein Ziel

Die FHNW umfasst 10 Hochschulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wählen Sie eine Hochschule aus, um deren spezifische Kurse, Studiengänge und Informationen zu sehen.

Angewandte Psychologie

Architektur, Bau und Geomatik

Gestaltung und Kunst

Informatik

Life Sciences

Musik

Pädagogische Hochschule

Soziale Arbeit

Technik und Umwelt

Wirtschaft

  • Studienangebot

    • Alle Studiengänge
    • Bachelor-Studiengänge
    • Master-Studium
    • Praxisintegriertes Bachelor-Studium PiBS
    • Info-Anlässe
  • Rund ums Studium

    • Gute Gründe für ein Ingenieurstudium an der FHNW
    • Studienberatung
    • FHNW-Rover-Team
    • Projekt Integral
    • Vorbereitungskurse
  • Internationales Studium

    • Austauschsemester
    • Studieren in der Schweiz
    • Trinational studieren
  • Weiterbildungsangebot

    • Alle Weiterbildungen
    • MAS - Master of Advanced Studies
    • DAS - Diploma of Advanced Studies
    • CAS - Certificate of Advanced Studies
    • Kurse
    • Info-Anlässe
  • Weiterbildungen nach Themen

    • Technik und Ingenieurwesen
    • Leadership und Management
    • Digitalisierung und Artificial Intelligence
    • Beschaffung, Logistik und Produktion
    • Umwelt und Nachhaltigkeit
    • Augenoptik und Optometrie
  • Forschung

    • Forschungsfelder
    • Ausgewählte Projekte
    • Institute
  • Zusammenarbeit

    • Labore der Hochschule für Technik und Umwelt
    • Studierendenprojekte in Auftrag geben
    • Forschungsprojekte realisieren
  • Internationales Studium

    • Studieren in der Schweiz
  • Neuigkeiten und Einblicke

    • News und Storys
  • Veranstaltungen

    • Alle Veranstaltungen
    • Info-Anlässe
  • Medien

    • Medienmitteilungen
  • Über die Hochschule für Technik und Umwelt

    • Organisation
    • Medienstelle
    • Personenverzeichnis
    • Nachwuchsförderung
  • Institute

    • Institut für Automation
    • Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz
    • Institut für Business Engineering
    • Institut für Elektrische Energietechnik
    • Institut für Geistes- und Sozialwissenschaften
    • Institut für Kunststofftechnik
    • Institut für Mathematik und Naturwissenschaften
    • Institut für Nanotechnologische Kunststoffwissenschaften
    • Institut für Optometrie
    • Institut für Produkt- und Produktionsengineering
    • Institut für Sensorik und Elektronik
    • Institut für Thermo- und Fluid-Engineering
    • Labore der Hochschule für Technik und Umwelt
Logo der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Zur Hochschule
    • Hochschule für Technik und Umwelt
    • Studium
    • Weiterbildung
    • Forschung und Dienstleistungen
  • Social Media
    • LinkedIn
    • Instagram
    • Facebook
    • TikTok
    • YouTube
  • Die FHNW
    • Organisation
    • Hochschulen
    • Standorte
    • Bibliothek FHNW
    • Jobs und Karriere
    • Medienkontakte
  • Support
    • IT-Support
    • Inside FHNW
    • Webmail
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Accessibility
  • Studienangebot

    • Alle Studiengänge
    • Bachelor-Studiengänge
    • Master-Studium
    • Praxisintegriertes Bachelor-Studium PiBS
    • Info-Anlässe
  • Rund ums Studium

    • Gute Gründe für ein Ingenieurstudium an der FHNW
    • Studienberatung
    • FHNW-Rover-Team
    • Projekt Integral
    • Vorbereitungskurse
  • Internationales Studium

    • Austauschsemester
    • Studieren in der Schweiz
    • Trinational studieren
  • Weiterbildungsangebot

    • Alle Weiterbildungen
    • MAS - Master of Advanced Studies
    • DAS - Diploma of Advanced Studies
    • CAS - Certificate of Advanced Studies
    • Kurse
    • Info-Anlässe
  • Weiterbildungen nach Themen

    • Technik und Ingenieurwesen
    • Leadership und Management
    • Digitalisierung und Artificial Intelligence
    • Beschaffung, Logistik und Produktion
    • Umwelt und Nachhaltigkeit
    • Augenoptik und Optometrie
  • Forschung

    • Forschungsfelder
    • Ausgewählte Projekte
    • Institute
  • Zusammenarbeit

    • Labore der Hochschule für Technik und Umwelt
    • Studierendenprojekte in Auftrag geben
    • Forschungsprojekte realisieren
  • Internationales Studium

    • Studieren in der Schweiz
  • Neuigkeiten und Einblicke

    • News und Storys
  • Veranstaltungen

    • Alle Veranstaltungen
    • Info-Anlässe
  • Medien

    • Medienmitteilungen
  • Über die Hochschule für Technik und Umwelt

    • Organisation
    • Medienstelle
    • Personenverzeichnis
    • Nachwuchsförderung
  • Institute

    • Institut für Automation
    • Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz
    • Institut für Business Engineering
    • Institut für Elektrische Energietechnik
    • Institut für Geistes- und Sozialwissenschaften
    • Institut für Kunststofftechnik
    • Institut für Mathematik und Naturwissenschaften
    • Institut für Nanotechnologische Kunststoffwissenschaften
    • Institut für Optometrie
    • Institut für Produkt- und Produktionsengineering
    • Institut für Sensorik und Elektronik
    • Institut für Thermo- und Fluid-Engineering
    • Labore der Hochschule für Technik und Umwelt

Geben Sie einen Suchbegriff ein und suchen Sie nach Weiterbildungen, Studienangeboten, Veranstaltungen, Dokumenten und anderen Inhalten.

  • Technik und Umwelt
  • Aktuelles
  • Neuigkeiten und Einblicke
  • Alle News und Storys
Alle News und Storys

Kann ein Batteriezug die Diesellok ersetzen?, Hochschule für Technik und Umwelt FHNW

Hochschule für Technik und Umwelt


Eine Zugstrecke am idyllischen Bodenseeufer soll elektrifiziert werden. Viele Anwohnerinnen und Anwohner stören sich aber an den vorgesehenen Oberleitungen. Viel lieber hätten sie einen Zug, der oberleitungsfrei fährt. Ein Student der FHNW untersucht, ob der Einsatz eines Batteriezugs möglich ist.

Batteriezug

Glitzernder See, blühende Obstbäume, verwunschene Burgruinen: Das Nordufer des Überlinger Sees ist ein beliebtes Ausflugsziel am Bodensee. Wer mit dem öffentlichen Verkehr die Region besuchen will, nutzt – neben dem Schiff – die Bodenseegürtelbahn. Die eingleisige Eisenbahnstrecke zwischen Radolfzell, Friedrichshafen und Lindau wird mit Dieselloks betrieben. Nur rund 60 Prozent des deutschen Schienennetzes ist elektrifiziert. Im Falle der Bodenseegürtelbahn soll sich das in den nächsten Jahren ändern - zuerst auf der Teilstrecke Radolfzell – Friedrichshafen.

Widerstand gegen Oberleitungen

Die Elektrifizierung von Bahnstrecken wird normalerweise durch den Bau von Oberleitungen vorgenommen. Mit ihren Abnehmern können die Züge Strom von der Oberleitung zu den elektrisch betriebenen Anlagen des Fahrzeugs leiten. Das ist umweltfreundlicher und effizienter als ein dieselbetriebener Zug. Doch genau gegen diese Oberleitungen regt sich am Bodensee Widerstand: «Das Landschaftsbild würde durch Oberleitungen und zugehörige Spannmasten erheblich beeinträchtigt werden», sagt Dr. Patric Geiger, Gemeinderat von Sipplingen. Der Tourismus stellt für die kleine Gemeinde am Bodensee einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Entsprechend will man das Landschaftsbild bewahren. Geiger führt aber noch weitere Argumente gegen Oberleitungen ins Feld: «Auf dem Stadtgebiet von Überlingen befinden sich mehrere Tunnels, die für Oberleitungen erweitert werden müssten». Ein teures und langwieriges Vorhaben. Ein Tunnel in Überlingen ist sogar denkmalgeschützt.

Bodenseegürtelbahn
Die Strecke der Bodenseegürtelbahn von Lindau nach Radolfzell (Quelle: Deutsche Bahn)

Batteriezug als Alternative

Die Kritiker der Oberleitungen haben eine Alternative im Sinn: Einen Batteriezug. Statt von Oberleitungen gespeist, soll der Zug den Strom aus den Batterien beziehen. Batteriebetriebene Züge gibt es bereits über kürzere Strecken, aber können sie auch auf der 60 Kilometer langen Strecke zwischen Radolfzell und Friedrichshafen fahren? Ja, sagt Pascal Häfliger, Student der Energie- und Umwelttechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Der angehende Ingenieur hat im Auftrag der Bombardier Transportation GmbH Simulationen durchgeführt. Der Hersteller von Schienenfahrzeugen bietet mit dem TALENT 3 BEMU ab diesem Jahr einen Triebzug an, der neben der Stromzufuhr über Oberleitungen auch mit Akkus ausgerüstet werden kann. Für seine Simulation hat Häfliger Daten zum Passagieraufkommen, zum Streckenprofil, zu den Temperaturen sowie die Fahrzeugdaten zusammengeführt.

Verschiedene Varianten simuliert

Eine dreiteilige TALENT-Zugskomposition hat eine Batteriekapazität von 300 kWh. Die Strecke zwischen Radolfzell und Friedrichshafen benötigt aber laut den Simulationen von Häfliger im schlechtesten Fall 562 kWh. «Ein Batteriezug kann die betroffene Strecke nicht ohne nachzuladen durchfahren», stellt Häfliger klar. Der angehende Ingenieur hat drei Varianten untersucht: Einerseits der vollständige Ausbau der Strecke mit Oberleitungen, andererseits der Betrieb ausschliesslich mit Batterien, die in der Streckenmitte aufgeladen werden, und als Kompromiss, eine Variante, bei der nur zwischen Radolfzell und Uhldingen auf Oberleitungen verzichtet wird.

Varianten
Kosten*
Vorteil
Nachteil
Elektrifizierung mit Oberleitungen
75 Mio. Euro
  • Anbindung an das europäische Oberleitungsnetz
  • Beeinträchtigung des Landschaftsbilds
  • Tunnels müssen umgebaut werden
  • Hohe Kosten
Elektrifizierung mit Batteriezug und Ladestationen
24 Mio. Euro
  • Keine störenden Oberleitungen
  • Keine Umbauten an den Tunnels
  • Kosten sind bekannt
  • Wartezeit bei den Ladestationen, Anpassung des Fahrplans
  • Keinen Anschluss an den Fernverkehr
  • Strecke kann nur mit den Batteriezügen oder Dieselzügen gefahren werden
Mischvariante mit Oberleitungen und Batteriezug
43 Mio. Euro
  • Keine störenden Oberleitungen am See
  • Keine Umbauten an den Tunnels
  • Keinen Anschluss an den Fernverkehr
  • Strecke kann nur mit den Batteriezügen oder Dieselzügen gefahren werden

* Detailliertere Kostenrechnungen, Batterielebensdauerberechnungen und Jahressimulationen mit realistischen Werten folgen in der Bachelor-Thesis von Pascal Häfliger.

Batteriezug hat politisch wenig Chance

Pascal Häfliger kommt zum Schluss, dass die «Mischvariante» mit der oberleitungsfreien Seestrecke der Variante nur mit Oberleitungen wirtschaftlich überlegen ist. «Der Bau von Oberleitungen mit den dazugehörenden Tunnelerweiterungen ist sehr teuer», erklärt Häfliger. Er rechnet mit etwa 75 Mio. Euro, wovon 19 Mio. alleine für die Tunnels aufgewendet werden müssten. Bei der «Mischvariante» kommt der Oberleitungsbau nur auf etwa 18 Mio. Euro und die Mehrkosten für die Batterien auf rund 19 Mio. Trotz den Vorteilen wird die empfohlene Variante am Bodensee skeptisch aufgenommen. Es besteht die Angst, dass die Region von den Fernverkehrslinien - die nicht mit Batteriezügen unterwegs sind – abgehängt wird. Auch der Güterverkehr könnte nur mit Dieselloks über die Strecke umgeleitet werden. Trotzdem hatte die Machbarkeitsstudie ihre Wirkung: «Der Batteriezug wurde von massgebenden politischen Stellen als Utopie angesehen», sagt Gemeinderat Patric Geiger, «dank der Arbeit von Pascal Häfliger konnte diese Haltung in den letzten Monaten aufgeweicht werden».

Mehr zur Debatte über die Bodenseegürtelbahn:

  • Bodenseegürtelbahn: MTU wirbt für Hybridantrieb als Zwischenlösung; Südkurier, 15.5.2018
  • Bodenseegürtelbahn: Hybridfahrzeuge auf der Schiene sind noch nicht vom Tisch; Südkurier, 19.4.2018
  • Ringen um die Bodenseegürtelbahn Radolfzell – Friedrichshafen, Südkurier, 9.3.2018

Kontakt

Roland Fischer

Verantwortlicher F&E Leistungselektronik
Telefon
+41 56 202 77 17
E-Mail
roland.fischer@fhnw.ch

Hochschule für
Technik und Umwelt Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

  • Zur Hochschule
    • Hochschule für Technik und Umwelt
    • Studium
    • Weiterbildung
    • Forschung und Dienstleistungen
  • Social Media
    • LinkedIn
    • Instagram
    • Facebook
    • TikTok
    • YouTube
  • Die FHNW
    • Organisation
    • Hochschulen
    • Standorte
    • Bibliothek FHNW
    • Jobs und Karriere
    • Medienkontakte
  • Support
    • IT-Support
    • Inside FHNW
    • Webmail
Logo FHNW - 20 Jahre
Logo Swiss Universities
Logo European University Association
© FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Accessibility
  • DE