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27.01.2021 | Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Kinder- und Jugendhilfe

Co-Leitung für das Institut Kinder- und Jugendhilfe gewählt

Dr. Rahel Heeg und Prof. Dr. Kay Biesel wurden auf Empfehlung der Findungskommission vom Direktionspräsidenten der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW als neue Co-Leitung des Instituts Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW gewählt. Sie werden ab August 2021 im Jobsharing  die Nachfolge von Prof. Dr. Stefan Schnurr antreten. Rahel Heeg wird auf diesen Zeitpunkt hin der Titel als Professorin verliehen.

Rahel Heeg und Kay Biesel

Rahel Heeg und Kay Biesel sind seit 2009 bzw. seit 2011 Mitarbeitende der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und lehren und forschen am Institut Kinder- und Jugendhilfe (IKJ).

Rahel Heeg

Rahel Heeg ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IKJ in der Akquise und Durchführung von Forschungs- und Dienstleistungsprojekten im Themenfeld der Kinder- und Jugendhilfe tätig und hat vielfältige Aufgaben in der Lehre und in Modulleitungen inne. Sie erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein breites thematisches Profil mit Bezugspunkten zu zahlreichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe. Durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern ist sie in der Kinder- und Jugendhilfe gut vernetzt und verfügt über ein fundiertes Verständnis von kommunalen und kantonalen politischen Prozessen im Bereich der Kinder- und Jugendförderung.

Rahel Heeg hat ein Grundstudium in Psychologie an der Universität Zürich und im Anschluss ein Studium in Soziologie und Sozialen Verhaltenswissenschaften an der Fern Universität Hagen absolviert. 2008 promovierte sie an der Universität Basel mit einer Dissertation zum Thema «Mädchen und Gewalt. Bedeutungen physischer Gewaltausübung für weibliche Jugendliche». Diese Arbeit wurde 2009 mit dem Preis der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel ausgezeichnet.

Seit 2009 engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand des Foyers Basel, einem Verein pädagogisch-therapeutischer Institutionen für weibliche Jugendliche. Seit 2018 ist sie dessen Präsidentin ad interim. Ausserdem hat sie über zehn Jahre als Mitglied der Schappo-Kommission bei der Auswahl der Preisträger*innen des Prix schappo für ehrenamtliches Engagement im Alltag der Stadt Basel mitgewirkt.

Kay Biesel

Kay Biesel ist am IKJ als Professor für Kinder- und Jugendhilfe mit Schwerpunkt Kindesschutz tätig. An der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW setzt er seine vielfältigen Kompetenzen in der Akquise von Drittmitteln, der Gestaltung von Innovationsprozessen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, der Leitung von Forschungs- und Dienstleistungsprojekten und der Konzeption von Lehr- und Weiterbildungsangeboten erfolgreich ein.

Kay Biesel hat an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin ein Studium zum Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagogen (FH) absolviert und 2011 im Fach Soziologie mit einer Dissertation zum Thema «Soziale Organisationen und ihre Fehler Diskurse, Konzepte, Forschung» an der Freien Universität Berlin promoviert. Bereits während seiner Studienzeit hat er Erfahrungen in der Praxis gesammelt und war unter anderem Geschäftsführer bei einem Träger der Jugendhilfe in Deutschland. Danach war er an der Alice Salomon Hochschule Berlin u.a. als Lehrbeauftragter und als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Seit 2016 engagiert sich Kay Biesel auf ehrenamtlicher Basis als Präsident der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) für die Weiterentwicklung der Kindesschutzpraxis in der Schweiz. Er ist überdies Mitglied von verschiedenen Fachgesellschaften und als Reviewer beim Schweizerischen Nationalfonds SNF sowie bei verschiedenen Journals aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe und dem Kindesschutz tätig.

Co-Leitung

Rahel Heeg und Kay Biesel ergänzen sich in ihrem Wissen und ihren Erfahrungen. Sie zeichnen sich durch vielfältige Kompetenzen in Lehre und Forschung und durch eine nationale als auch internationale Vernetzung aus. Für die Co-Leitung des Instituts Kinder- und Jugendhilfe bringen sie ausserdem grosses Interesse an der Gestaltung von kooperativen Prozessen sowie fundierte Kenntnisse der lebensweltlichen Perspektive von Kindern und Jugendlichen als Adressatinnen und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe mit. Beide haben Fortbildungen im Bereich von Führung und Leadership absolviert.

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