Skip to main content

ABSAGE !!! Studientage "The Flute in the 19th Century" 20. + 21. März 2020

Ein neues Datum wird so bald wie möglich bekannt gegeben.

Die Querflöte wurde im 19. Jahrhundert tiefgreifend verändert: Nicht nur Theobald Boehm (1794-1881), der das bislang mit einer umgekehrt konischen Bohrung gebaute Instrument völlig neuartig in zylindrischer Form und mit einem Klappensystem konzipierte, auch andere Flötisten und Hersteller experimentierten mit Materialien, Bauweise, Klappen usw. Ziel war, das Instrument für die veränderten musikalischen Anforderungen «fit» zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Institut Klassik der HSM geht der zweitägige Studientag diesen Veränderungen und ihren Auswirkungen auf die für Flöte komponierte Musik nach, wobei neben Vorträgen von internationalen SpezialistInnen auch die praktische Auseinandersetzung mit Instrumenten in Form von Workshops eine grosse Rolle spielt.

FREITAG, 20.3.2020 (Neuer Saal)

9:00 Uhr

Begrüssung & Einführung

9:30 Uhr

Michael Lynn (Oberlin): «France 1800-1840, A Win for the Conservatives»

10:00 Uhr

Barthold Kuijken (Gooik): «The Keyed Flute: Utter Lack of Perfection or Ultimate Refinement? How Do We Prefer to Look at it?»

11:00 Uhr

KAFFEE-PAUSE

11:30 Uhr

Robert Bigio (London): «The same, but better: The how and the why of flute inventions»

12:15 Uhr

Martyn Shaw (Manchester): «Nicholson’s ‘Improved’ Flute: A catalyst for developments in flute performance practice in early nineteenth-century England»

13:00 Uhr

MITTAGSPAUSE

15:00 Uhr

Peter Thalheimer (Ilshofen): «Schwedler- und Heckel-Reformflöten – die Endstufen der konischen Klappenflöte»

16:00 Uhr

Workshop (Barthold Kuijken)

20:00 Uhr

«Von Klappe zu Klappe» – Flötenmusik im 19. Jahrhundert von Kummer, Doppler, Kuhlau und Tulou mit Anne Pustlauk & Georges Barthel, Flöte; Toby Semeus, Fortepiano


SAMSTAG, 21.3.2020 (Kapelle Adullam-Stiftung)

09:00 Uhr

Silvan Moosmüller (Basel): «Well-tempered proportions or absolute pitch? Discursive Dissonances in German Music Theory in the Course of the 18th Century»                                

9:30 Uhr

Jörg Fiedler (Basel): «Children of Their Time – Flute Making and Musical Theory»

10:00 Uhr

Francesco Carreras (San Giuliano): «The flute in Italy in the nineteenth century: main lines of development with special focus on innovative models»

10:45 Uhr

KAFFEE-PAUSE

11:15 Uhr

Rick Wilson (Pasadena): «Romantic era modifications to the simple system flute and ‘hybrid’ flutes»

12:00 Uhr

MITTAGSPAUSE

14:00 Uhr

Ueli Halder (Basel): «The Greve family (Mannheim, Karlsruhe, Munich): its members, workshops, instruments»

14:30 Uhr

Boaz Berney (Montreal): «Simple system flutes by Boehm and Boehm & Greve»

15:00 Uhr

Peter Spohr (Frankfurt/M.): «Ein Goldenes Zeitalter der Flöte – die zylindrische Boehmflöte in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts»

16:00 Uhr

Workshop (Anne Pustlauk)

18:00 Uhr

Studierendenkonzert

19:00 Uhr    

Farewell-Apéro

Hinweise:

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, die Sammlung historischer Flöten von Ulrich Halder zu besichtigen (http://www.flautorama.ch).
Eine Besichtigung ist möglich am Donnerstag, 19. März 2020 von 16-19 Uhr sowie am Sonntag, 22. März 2020 von 10-12 Uhr. Die Sammlung befindet sich in Allschwil und ist mit Tram oder Bus in etwa 30 Min. erreichbar. Falls möglich wird ein Sammeltransport per Auto organisiert.
Beschränkte Teilnehmerzahl!
Interessierte melden sich bitte bei: Ulrich Halder, aW5mb0BmbGF1dG9yYW1hLmNo

Am Sonntag, 22. März findet um 17.15 Uhr in der Reformierten Kirche Sissach ein Konzert «Total original» mit einigen TeilnehmerInnen der Studientage statt. Gespielt wird Musik für 1-4 Flöten auf originalen Instrumenten der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart (Musik von Antoine Reicha, Franz Anton Hoffmeister, Georg Abraham Schneider, Heinz Holliger, Maurice Ravel).

Diese Seite teilen: