Skip to main content

Argumentieren und Urteilen in der Politischen Bildung

Das Projektteam erarbeitet einerseits Grundlagen zu Ausprägungen und Förderbedingung des Argumentierens und Urteilens im Unterricht der Politischen Bildung für die Sekundarstufe I. Andererseits evaluiert es deren Lernwirksamkeit empirisch.

Ein Projekt des Zentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik.

Bürger*innen einer (halb-)direkten Demokratie sollten mit Verfahren der Meinungsbildung bekannt sein und entsprechende Fähigkeiten mitbringen. Noch gibt es wenig Anhaltspunkte zur wirksamen Förderung des Argumentierens und Urteilens in der Politischen Bildung auf der Sekundarstufe I. Im Projekt werden didaktische Grundlagen zur Förderung des Argumentierens und Urteilens im Unterricht der Politischen Bildung auf deren Lernwirksamkeit hin untersucht. Zusammen mit Lehrpersonen entwickelt das Forschungsteam konkrete Problemstellungen und Begleitmaterialen und erprobt diese in Schulklassen (8./9. Klasse). Die zweite Projektphase widmet sich der Feststellung der Lernwirksamkeit ausgewählter Gesprächssettings und Aufgabenformate mittels quasi-experimentellem Studiendesign mit Prä-/Post- und Experimental-/Kontrollgruppen-Design. Dabei werden im Abgleich mit einer Kontrollgruppe Lerneffekte eines allgemeinen Argumentationstrainings mit Schüler*innen (EG 1) und die gezielte Einübung politischen Urteilens (EG 2) auf die Argumentationsqualität in Debatten und die Begründung von Urteilen hin untersucht. 

In Modellen der deliberativen Demokratie wird seit den 1990er Jahren die kommunikative Aktivierung von Bürger*innen in der Meinungsbildung zu Sachfragen gefordert. In Zeiten der digitalen Transformation und gesellschaftlichen Polarisierungstendenzen sind diese mehr denn je zur kritischen Analyse von Information und eigenständiger Urteilsbildung herausfordert. Politische Bildung soll dabei in Grundlagen des Demokratischen einführen, mit Heranwachsenden deliberative Verfahren einüben sowie deren argumentative Fähigkeiten und Urteilskompetenz schulen.


Projektleitung / Weitere Informationen

Prof. Dr. Monika Waldis Weber
Prof. Dr. Monika Waldis Weber Leiterin Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik, Institut Forschung und Entwicklung PH FHNW
Telefon : +41 62 836 94 63 (Direkt)

Projektmitarbeitende

Liliane Wenger, M.A.

zu Liliane Wenger, M.A.

Manuel Hubacher, M.A.

zu Manuel Hubacher, M.A.

Açelya Aydin

zu Açelya Aydin

Projektlaufzeit

2022 - 2025

Finanzierung

Das Projekt wird gefördert durch

SNF_Logo_Logo.png

Diese Seite teilen: