Welche Unterstützung wünschen sich Opfer von sexualisierter Gewalt?
In der Studie SEGE untersuchten vier Forschende der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW die Frage der Strafanzeige bei sexualisierter Gewalt aus Sicht der Betroffenen. Die Forschungsstudie wurde vom Bundesamt für Justiz (BJ) finanziert. Ziel der Studie war es, im Zusammenhang mit den beiden politischen Postulaten Funiciello (22.4566) und von Falkenstein (22.4565) Antworten auf die Frage zu finden: «Was brauchen Opfer von sexualisierter Gewalt?»
Die Postulate beauftragten den Bundesrat, im Rahmen eines Berichts zu klären, welchen Hürden Opfer von sexualisierter Gewalt in der Strafverfolgung begegnen und welche Faktoren sie davon abhalten, Anzeige zu erstatten.
Im Fokus der Studie standen erwachsene Menschen (Frauen, Männer und nicht-binäre Personen ab 18 Jahren), die sexualisierte Gewalt gemäss Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB) erlebt haben. Sie alle haben sich im Anschluss an die erlebte Straftat die Frage gestellt:
Soll ich Strafanzeige erstatten oder nicht?
Wie auch immer gewaltbetroffene Menschen sich entschieden haben – die Forschenden hat ihre Meinung hierzu interessiert. Sie interessierten sich für ihre Erfahrungen beim Zugang zu Behörden und im Strafverfahren (inklusive Hürden oder Schwierigkeiten vor, während und danach) beziehungsweise – sofern sie sich gegen eine Strafanzeige entschieden haben – auch für ihre Gründe für eine Nicht-Anzeige.
Abschluss der Datenerhebung
Die Datenerhebung und die Interviews wurden inzwischen abgeschlossen. Wir danken allen Personen, die ihre Erfahrungen und Perspektiven für die Studie zur Verfügung gestellt haben.
Projektdetails
- Forschungsfeld
- Gesundheitsförderung und Prävention, Lebenslagen und soziale Teilhabe
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Soziale Arbeit FHNW / Institut Integration und Partizipation, Institut Soziale Arbeit und Gesundheit
Projekttitel
Projektteam
Dauer
Finanzierung
Institute
Kontakt
Prof. Dr. Eva Büschi
- Telefon
- +41 62 957 20 32
- eva.bueschi@fhnw.ch




