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07.06.2018 | Hochschule für Musik, Klassik, Hochschule für Musik

Klosterkirche Muri präsentiert: Schola Cantorum Basiliensis FHNW

Am Sonntag, 17. Juni 2018 tritt das Orchester ad astra der Schola Cantorum Basiliensis FHNW mit barocken Concerti aus der Zeit Arcangelo Corellis in der Klosterkirche auf. Die beiden Violin-Professorinnen Amandine Beyer und Leila Schayegh leiten das Orchester.

Ein sommerlich-festliches Programm wird das Orchester ad astra ins barocke Oktogon der historischen Klosterkirche zaubern. Rund 30 Studierende und Dozierende der weltweit einzigartigen Lehr- und Forschungsinstitution für Alte Musik, seit 2008 Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz, spielen Concerti Grossi aus der Zeit des Barock auf historischen Instrumenten. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Arcangelo Corelli, Evaristo Dall'Abaco, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Georg Muffat.

Musik und Architektur

Das Konzert ist Teil der Reihe «Vier Jahreszeiten», mit der die Schola Cantorum Basiliensis auf Tournee in die Trägerkantone der Fachhochschule geht. Ziel ist es, in historisch interessanten Gebäuden lebendige Musik der Vergangenheit zu präsentieren: von der Zeit des Mittelalters bis zur Romantik. So erhalten Liebhaber/innen und Neugierige Einblicke in die hohe künstlerische Qualität der Ausbildung, die die vier Trägerkantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn ermöglichen.

Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz, freut sich besonders auf dieses Sonderkonzert. Das Orchester der Schola Cantorum Basiliensis spielt auf Wunsch des Direktionspräsidenten in einem der wichtigsten Kulturdenkmäler des Kantons Aargau und präsentiert eine Kostprobe der Alten Musik im bald 1000-jährigen Baudenkmal.

Historisch informierte Aufführungspraxis macht Schule

Mit ihren abwechslungsreichen Konzerten macht die Schola Cantorum Basiliensis ihr musikalisches Schaffen weiteren Kreisen bekannt. Während sich die Alte Musik-Szene in Basel seit den 30er Jahren etabliert und zu einem unverzichtbaren Teil des Kulturlebens entwickelt hat, geniesst sie in der Nordwestschweiz tendenziell noch immer den «Geheimtipp»-Status. Der Basler Mäzen und Musiker Paul Sacher hatte damals in seiner Heimatstadt wesentliche Impulse für die historisch informierte Aufführungspraxis gegeben, die sich von Basel aus den Weg in die Musikmetropolen aller Kontinente bahnten.

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Bildlegende

Das Orchester ad astra unter Amandine Beyer und Leila Schayegh probt in Basel für den Auftritt in der Klosterkirche Muri. Bild Susanna Drescher

www.fhnw.ch/schola-cantorum-basiliensis

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