Urner Seilbahnen als Aktanten und Aktionsräume
Das dichte Netz an Kleinseilbahnen im Urner Schächental (Region Innerschweiz, am Fusse des Gotthardpasses) wird auf seine soziokulturelle und kommunikative Alltagsfunktion untersucht. Geleitet von der Akteur-Netzwerk-Theorie Bruno Latours geschieht dies mittels Archivrecherchen, Interviews und teilnehmender Beobachtung der betrieblichen Abläufe. Dabei bringt das Projekt gezielt einen weiteren Akteur ins Netzwerk ein: Künstlerische Interventionen (Musikperformance und interaktive Sonifikation) fordern das übliche Nutzungsverhalten heraus und erkunden die Perspektiven und Grenzen alternativer Verwendungen dieser kulturhistorisch wertvollen Infrastruktur. Diese Fallstudie leistet damit auch einen Beitrag zur Verbindung von historiographischer, anthropologischer und künstlerischer Forschung. Entsprechend können die gewonnenen Erkenntnisse in sehr verschiedene transdisziplinäre Vermittlungsformate und künstlerische Projekte einfliessen.
Aktuelle Ereignisse und Erkenntnisse des Projekts werden in einem Blog dokumentiert: https://www.fhnw.ch/plattformen/seilbahn/
Erfahrungsbericht
Seilbahn
Medien-Echo
Bericht zum Projekt in der Luzerner Zeitung, 03.12.2019
Link zur Luzerner Zeitung
Bericht zur Gründung des Instituts Kulturen der Alpen in der SRF-Tagesschau, 29.02.2020
Link zu SRF
Bericht von schweiz aktuell am 10. Mai 2021
Link zu SRF
Ausstellung
«Singende Seile. Klingende Stadt»
Ton-Gondel 41
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Sounding Futures und Kommunikation Mensch & Maschine
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Musik Basel / Hochschule für Musik Basel, Klassik
- Partner
- Urner Institut Kulturen der Alpen der Universität Luzern
- Förderung
- Förderprogramm Spark des Schweizerischen Nationalfonds
- Laufzeit
- 01.02.2020 – 31.01.2021
Kontakt

Julia Kirchner
- Telefon
- +41 61 264 57 89
- julia.kirchner@fhnw.ch

Prof. Dr. phil. Michel Roth
- Telefon
- +41 61 264 57 57
- michel.roth@fhnw.ch
