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Augendominanz und binokulare Koordination des Augenpaares

Die Bachelor-Thesis untersuchte, ob sich das sensorisch dominante Auge vomsensorisch nicht dominanten Auge bezüglich der Fixation unterscheidet.

Versuchsaufbau Messung sensorische Augendominanz 

Die Studie verlich die motorische und die sensorische Augendominanz mit dem Fixationsverhalten, welches am Eye Link II untersucht wurde. Die Messung am Eye Link II erfolgte unter dissoziierter Darbietung. Dafür wurden 30 Probanden rekrutiert und an zwei Terminen gemessen.

Die Analyse der Eye Link II Daten ergab eine statistisch signifikante Abhängigkeit bei der absoluten Abweichung in x-Richtung mit der sensorischen Augendominanz und bei der absoluten Abweichung in y-Richtung mit der motorischen Augendominanz. Bei einer erweiterten Analyse mit getrennter Betrachtung der ersten und zweiten Messserie konnten diese Werte bestätigt werden.
Weiter wurde eine statistisch signifikante Abhängigkeit zwischen der sensorischen Augendominanz und folgenden Variablen gefunden: der Standardabweichung in y-Richtung, der mittleren Fixationsdisparation in x- und y-Richtung.

Es gibt eine Tendenz, dass das Fixationsverhalten von der Augendominanz abhängig ist. Dies wurde durch diverse Variablen bestätigt. Zudem wurde ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Messserie gefunden. Ausserdem unterscheiden sich die Augendominanzen, ob mit dem motorischen Test (Hole-in-the- Card-Test) oder dem sensorischen Augendominanztest nach Joos getestet wurde.

Projekt-Informationen

  • Ausführung: Anita Forrer, Sara Märki, BSc Optometrie
  • Betreuung: Prof. Dr. Roland E. Joos
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