Die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW beteiligt sich am nationalen Forschungsprojekt AQuaNeT. Im Fokus stehen Drohnen und Stratosphärenballone, die künftig eine wichtige Rolle in der sicheren Quantenkommunikation spielen könnten.
Am 16. Oktober 2026 fiel beim Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) in Bern-Wabern der Startschuss für das Forschungsprojekt AQuaNeT (Advancing Quantum Network Technologies). Das von der Swiss Quantum Initiative mit insgesamt 4,5 Millionen Franken geförderte Projekt läuft bis 2029 und vereint führende Schweizer Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Industriepartner.
Quantenkommunikation aus der Luft
Das Team Quantentechnologien am Institut für Sensorik und Elektrotechnik (ISE) der FHNW unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Wildfeuer entwickelt optische Freiraumverbindungen mit Drohnen und Stratosphärenballonen. Ziel ist es, Quantentechnologien unter realen Bedingungen zu testen und damit einen Beitrag zum Aufbau einer sicheren Schweizer Quantennetz-Infrastruktur zu leisten.
Dabei kann die FHNW auf bestehende Forschungsarbeiten aufbauen: In den Projekten QDrone und QHAPS wurden bereits Quantenkommunikationsverbindungen mit Drohnen beziehungsweise Stratosphärenballonen simuliert.
QDrone – Simulation freistrahlender Quantenkommunikation mit Drohnen
- Institut
- Institut für Sensorik und Elektronik
- Forschungsfeld
- Elektrotechnik
QHAPS – Simulation satellitengestützter Quantenkommunikation mit Stratosphärenballons
- Institut
- Institut für Sensorik und Elektronik
- Forschungsfeld
- Elektrotechnik
Quantentechnologien auch im Studium
Die FHNW vermittelt Wissen zu Quantentechnologien auch in der Lehre und Weiterbildung. Im Frühjahrssemester 2027 bietet sie das interdisziplinäre Modul QTEC (Quantentechnologien) an. Studierende aller Fachrichtungen erhalten Einblicke in Quantencomputer, Quantensensoren und Quantenkryptographie.
Für Fachpersonen bietet die FHNW zudem den Weiterbildungskurs Einführung in Quantencomputing an, der Grundlagen, Algorithmen und Anwendungen des Quantencomputings behandelt.
Fachergänzungsmodul Quantentechnologien
Kontakt
Prof. Dr. Christoph Wildfeuer
- Telefon
- +41 56 202 86 46











